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Frank Rosin klagte über Urin-GeruchWas wurde aus dem „Manolo“ in Osnabrück

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Frank Rosins (Mitte) Rettungsaktion im „Manolo“ war nicht von Erfolg gekrönt. Kabel Eins wiederholt die Folge von 2014. (Bild: Kabel Eins)

Frank Rosins (Mitte) Rettungsaktion im „Manolo“ war nicht von Erfolg gekrönt. Kabel Eins wiederholt die Folge von 2014. (Bild: Kabel Eins)

Vor rund neun Jahren gab es bei „Rosins Restaurants“ Wirbel um einen „Urin-Skandal“ und anschließende Vorwürfe des Restaurant-Betreibers. Jetzt wird die Folge wiederholt - die für Frank Rosin noch ein weiteres „Nachspiel“ hatte.

Es ist keine neue „Rosins Restaurants“-Folge, die Zuschauerinnen und Zuschauer am Donnerstagabend (24. September) um 20.15 Uhr bei Kabel Eins sehen können. Aber es ist eine besondere in der langen Geschichte der Coaching-Reihe. Im Jahr 2017 machte Sternekoch Frank Rosin im „Manolo“ in Osnabrück Station. Rund um die TV-Ausstrahlung gab es etliche Schlagzeilen.

„Wie lange dauert es denn, bis Essen rausgeht?“, will Rosin zu Beginn der Folge von Christopher, dem Betreiber des mexikanischen Restaurants, wissen. „Je nachdem, was bestellt wird. Mexikanisch drei, vier Minuten“, kommt die Antwort, die den Star-Koch fassungslos macht. „Kann mal einer beim Guinnessbuch anrufen? Wir wollen hier einen Rekord aufstellen“, erwidert der Dorstener sarkastisch. Bald stellt er fest, worin das enorme Tempo bei der Essensausgabe begründet ist: „Du bist ja der Weltmeister der Mikrowellen!“ Eine Pfanne zählt hingegen nicht zum Kücheninventar.

„Das riecht wie Urin - und das kostet fast 30 Euro“

Beim in der Kabel-Eins-Reihe üblichen Testessen geht es dann trotzdem drunter und drüber. Einige Gäste warten schier endlos aufs Essen, andere verweigern es, das Fleisch zu probieren. Frank Rosin stellt schnell fest, warum: „Das riecht wie Urin - und das kostet fast 30 Euro.“ Das Testessen bricht der Sternekoch ab - und später auch die ganze Rettungsaktion. Es offenbaren sich unlösbare Probleme beim Pachtvertrag.

Das Ergebnis: Als die „Rosins Restaurants“-Folge am 5. Dezember 2017 ausgestrahlt wurde, hatte das „Manolo“ bereits geschlossen. Koch Christopher äußerte sich enttäuscht über den Besuch des TV-Stars. Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ machte er sogar „Fake“-Vorwürfe geltend. Der Skandal um den „Urin-Geruch“ sei der Dramatisierung halber aufgebauscht worden. Über die Dreharbeiten klagte er: „Es war unangenehm. Ich wusste nicht, dass das so unangenehm wird.“

Frank Rosin kehrte 2021 ins ehemalige „Manolo“ zurück

Frank Rosin sollte jedoch noch einmal in die Räumlichkeiten des ehemaligen „Manolo“ in der Hasestraße in Osnabrück zurückkehren. Dort hatte in der Zwischenzeit das italienische Restaurant „Bei Tony“ eröffnet. In der Coronazeit geriet Wirtin Lyudmila in wirtschaftliche Schieflage.

Rosins Rettungseinsatz verlief 2021 ähnlich aufreibend wie jener vier Jahre zuvor im selben Gebäude. Mit dem Fazit „Wenn sie das so weiter macht, glaube ich nicht, dass das für die Zukunft reicht“, verließ der Gastro-Profi den Schauplatz. Tatsächlich gab es auch diesmal kein Happy End: Rund ein Jahr nach der TV-Ausstrahlung im August 2021 musste das Lokal in der Hasestraße schließen, jedoch nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Ein schwerer Unfall hatte Betreiberin Lyudmila zur Aufgabe gezwungen. (tsch)