Am Montagabend startete die neue Staffel von „Wer weiß denn sowas?“ - und das gleich mit sechs Live-Ausgaben am Stück. Dass diese XXL-Länge nicht das Ungewöhnlichste am Staffelstart war, ist Kai Pflaume zuzuschreiben. Der hatte sich vorgenommen, neben der Moderation der Sendung auch einen Weltrekord aufzustellen: einen Marathon im TV-Studio zurückzulegen. Tatsächlich stand nach 5 Stunden, 53 Minuten und 21 Sekunden Pflaume als neuer Inhaber der Bestmarke fest.
„1407 Runden sind echt viel, jetzt ist es geschafft und fühlt sich einfach nur gut an“, freute sich der 59-Jährige nach der Mammutleistung. „Ich glaube nicht, dass ich noch mal einen anderen Weltrekord aufstellen werde - aber den kann mir jetzt keiner mehr nehmen.“ Nie zuvor hatte ein Mensch während der Live-Moderation einer Sendung eine längere Strecke zurückgelegt. Entsprechend stolz präsentierte Pflaume auf Instagram ein Bild von sich mit der frisch ausgestellten Guinness-Urkunde. Auch die Teamkapitäne Wotan Wilke Möhring und Bernhard Hoëcker gratulierten.
Pflaumes Weltrekord bringt der ARD gute Quoten
Derweil freute sich die ARD über sehr erfreuliche Quoten bei dem Vorabend-Quiz. In der Spitze verfolgten bis zu 3,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die zwei TV-Folgen, die den ungewöhnlichen Weltrekordversuch einläuteten. Danach ging es live in der Mediathek weiter. Dort schalteten 600.000 Menschen zu, wie die ARD am Dienstag bekannt gab. Dazu verbuchte die interaktive App zur Sendung 18.000 Teilnehmende.
Der Marathon (42,195 Kilometer) im TV-Studio war bereits Pflaumes dritter in diesem Jahr: Im April startete er in London und kam nach drei Stunden, 18 Minuten und 32 Sekunden ins Ziel. Eine herausragende Zeit, seine beste bisher und eine Viertelstunde schneller als bei seinem Debüt 2023 in New York. Im September 2026 startete Pflaume darüber hinaus in Berlin und erreichte das Ziel in gut dreieinhalb Stunden.
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