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Goldwert fast 10.000 Euro„Bares für Rares“-Händler müssen für opulenten Schmuck tief in die Tasche greifen

Beim Anblick des üppigen Goldarmreifs mit Brillantbesatz blieb sogar den Händlern kurz die Luft weg.

Als „Bares für Rares“-Händler Wolfgang Pauritsch (rechts) die Rarität auspackte, stockte allen der Atem ...
 (Bild: ZDF)

Als „Bares für Rares“-Händler Wolfgang Pauritsch (rechts) die Rarität auspackte, stockte allen der Atem ... (Bild: ZDF)

Die Oma des Verkäufers wünschte sich 10.000 Euro für ihren Goldarmreif. Der Experte lag mit 12.000 bis 13.000 Euro sogar weit drüber. „Wir haben hier schon ein beachtliches Gewicht von 107,7 Gramm“, damit lag allein der Goldwert bei 9.939 Euro. „Holla die Waldfee“, staunte da sogar der Verkäufer.  (Bild: ZDF)

Die Oma des Verkäufers wünschte sich 10.000 Euro für ihren Goldarmreif. Der Experte lag mit 12.000 bis 13.000 Euro sogar weit drüber. „Wir haben hier schon ein beachtliches Gewicht von 107,7 Gramm“, damit lag allein der Goldwert bei 9.939 Euro. „Holla die Waldfee“, staunte da sogar der Verkäufer. (Bild: ZDF)

„Oioioi!“ und „Mein lieber Scholli!“ raunte Horst Lichter beim Anblick des opulenten Goldschmucks, der in der Freitagsausgabe der ZDF-Trödelshow vor ihm landete. „Das gehört meiner Großmutter“, erzählte Michél aus Schortens, der von seiner Frau Denise begleitet wurde. „Den Schmuck hat sie selber Anfang der 90er von ihrem Mann geschenkt bekommen.“

„Aber ihr war das immer zu pompös“, deshalb habe sie den Schmuck kaum getragen. Für die Schublade war er zu schade, deshalb sollte ihn Michél nun verkaufen. Das konnte Horst Lichter gut nachvollziehen: „Da hängt was am Arm. Das sieht man, ob du willst oder nicht.“

Walter Lehnertz (links) war vom vielen Edelmetall geplättet: „Wo liegen wir denn beim Goldwert?“ Als er den hörte, war er raus. Lisa Nüdling sicherte sich den Armreif letztlich für 10.000 Euro. (Bild: ZDF)

Walter Lehnertz (links) war vom vielen Edelmetall geplättet: „Wo liegen wir denn beim Goldwert?“ Als er den hörte, war er raus. Lisa Nüdling sicherte sich den Armreif letztlich für 10.000 Euro. (Bild: ZDF)

Dem Experten Patrick Lessmann gefielen die zwei Pantherköpfe „mit Steinbesatz auf der Oberseite und auf der Stirn“. Die Panther erkannte Lichter erst jetzt: „Im ersten Moment denkst du Schlange.“ Die Flexibilität des Armbands entstand durch einen Draht im Inneren. „Das ist ein hartgezogener Weißgolddraht, der dann diese Federwirkung entwickelt“, erklärte Lessmann.

Als Lisa Nüdling 10.000 Euro nannte, stieg Pauritsch aus. „Ein großartiges Armband!“, freute sich die Händlerin. Auch das Verkäuferpaar strahlte: „Unser Wunschpreis ist erfüllt worden.“
 (Bild: ZDF)

Als Lisa Nüdling 10.000 Euro nannte, stieg Pauritsch aus. „Ein großartiges Armband!“, freute sich die Händlerin. Auch das Verkäuferpaar strahlte: „Unser Wunschpreis ist erfüllt worden.“ (Bild: ZDF)

Die Stempelung von Chimento aus Vicenza belegte 750er Gold. „Es handelt sich hier um ein geschütztes Design“, und zwar von Ende der 1980er- oder Anfang der 90er-Jahre.

Staunen beim Verkäufer - und bei den Händlern

Ebenfalls verkauft wurde die antike Anschlagmaschine aus der Zeit zwischen 1880 und 1920 mit einem Schätzpreis von 150 bis 180 Euro. Jos van Katwijk machte mit 210 Euro das beste Angebot.
 (Bild: ZDF)

Ebenfalls verkauft wurde die antike Anschlagmaschine aus der Zeit zwischen 1880 und 1920 mit einem Schätzpreis von 150 bis 180 Euro. Jos van Katwijk machte mit 210 Euro das beste Angebot. (Bild: ZDF)

Michéls Oma wünschte sich 10.000 Euro. Der Experte lag mit 12.000 bis 13.000 Euro sogar weit drüber. „Wir haben hier schon ein beachtliches Gewicht von 107,7 Gramm“, damit lag allein der Goldwert bei 9.939 Euro. „Holla die Waldfee“, staunte da sogar der Verkäufer.

Der Porzellan-Amor von Meissen aus der „L-Serie“ von Heinrich Schwabe aus der Zeit zwischen 1877 und 1924 war 400 bis 450 Euro wert. Jan Cizek zahlte 300 Euro.
 (Bild: ZDF)

Der Porzellan-Amor von Meissen aus der „L-Serie“ von Heinrich Schwabe aus der Zeit zwischen 1877 und 1924 war 400 bis 450 Euro wert. Jan Cizek zahlte 300 Euro. (Bild: ZDF)

„Wir haben was ganz Dezentes mitgebracht“, präsentierte Michél sein Schmuckstück im Händlerraum. „Alter Schwede!“, staunte Walter Lehnertz ob des vielen Goldes. Auch Wolfgang Pauritsch stockte der Atem. „Wo haben Sie das denn her?“, fragte Jan Cizek neugierig. „Von meiner Oma“, antwortete der Verkäufer. „Ihr war das auch zu pompös.“

Walter Lehnertz war vom vielen Edelmetall geplättet: „Wo liegen wir denn beim Goldwert?“ Als er den hörte, war er raus. Immerhin boten sich Wolfgang Pauritsch und Lisa Nüdling von 9.000 Euro langsam nach oben. Als Lisa Nüdling 10.000 Euro nannte, stieg Pauritsch aus. „Ein großartiges Armband!“, freute sich die Händlerin. Auch das Verkäuferpaar strahlte: „Unser Wunschpreis ist erfüllt worden.“

Für den guten Zweck: Verkäuferin ringt mit „Bares für Rares“-Händler um den Verkaufspreis

Die Brosche aus Weißgold mit Diamanten und einem Saphir aus der Zeit zwischen 1935 und 1940 hatte einen Wert von 6.000 bis 6.500 Euro. Wolfgang Pauritsch bezahlte 4.000 Euro.
 (Bild: ZDF)

Die Brosche aus Weißgold mit Diamanten und einem Saphir aus der Zeit zwischen 1935 und 1940 hatte einen Wert von 6.000 bis 6.500 Euro. Wolfgang Pauritsch bezahlte 4.000 Euro. (Bild: ZDF)

Das limitierte Kunstwerk in Form eines Spiegels namens „glas-spiegel-verformung“ von Victor Bonato aus dem Jahr 1972 wurde mit 500 bis 600 Euro bewertet. Wolfgang Pauritsch ließ sich den Spiegel sogar 750 Euro kosten.
 (Bild: ZDF)

Das limitierte Kunstwerk in Form eines Spiegels namens „glas-spiegel-verformung“ von Victor Bonato aus dem Jahr 1972 wurde mit 500 bis 600 Euro bewertet. Wolfgang Pauritsch ließ sich den Spiegel sogar 750 Euro kosten. (Bild: ZDF)

Ebenfalls verkauft wurde die antike Anschlagmaschine aus der Zeit zwischen 1880 und 1920 mit einem Schätzpreis von 150 bis 180 Euro. Jan Cizek überließ die Rarität seinem Kollegen Jos van Katwijk, der mit 210 Euro das bessere Angebot machte. Und Walter Lehnertz legte noch einen Zehner obendrauf.

Der Porzellan-Amor von Meissen aus der „L-Serie“ von Heinrich Schwabe aus der Zeit zwischen 1877 und 1924 war 400 bis 450 Euro wert. Eine kleine Beschädigung minderte den Preis, doch mit den 300 Euro von Jan Cizek war die Verkäuferin zufrieden.

Die Brosche aus Weißgold mit Diamanten und einem Saphir aus der Zeit zwischen 1935 und 1940 hatte einen Wert von 6.000 bis 6.500 Euro. Die Verkäuferin wollte einen Teil des Erlöses an die Seenotretter spenden, deshalb verhandelte sie mit Wolfgang Pauritsch so lange, bis er wenigstens 4.000 Euro ausgab.

Das limitierte Kunstwerk in Form eines Spiegels namens „glas-spiegel-verformung“ von Victor Bonato aus dem Jahr 1972 wurde mit 500 bis 600 Euro bewertet. Wolfgang Pauritsch ließ sich den Spiegel sogar 750 Euro kosten: „Es ist limitiert auf 100 Stück, der Künstler lebt nicht mehr.“ (tsch)