Gil Ofarims Dschungelcamp-Teilnahme wird kontrovers diskutiert. Im Camp äußerte er sich nun erstmals zu seiner Verurteilung.
Kryptische AndeutungGil Ofarim spricht im Dschungel über seine Verurteilung

Patrick Romer (l.) und Gil Ofarim im Gespräch während der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“.
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Nachdem RTL die Teilnahme von Gil Ofarim an der diesjährigen Staffel des Dschungelcamps offiziell bekannt gab, wurde über einen möglichen Neuanfang des Sängers spekuliert. Viele erwarteten, dass er die RTL-Show zur Rehabilitierung nach seinem öffentlichen Fehltritt nutzen würde.
Der Musiker hatte vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt, nachdem sich seine Antisemitismus-Vorwürfe gegen Angestellte eines Hotels in Leipzig als falsch erwiesen hatten. Der Prozess führte dazu, dass viele Personen zu einem Boykott der Sendung aufriefen.
Gil Ofarim überrascht im Dschungelcamp
Zuschauerinnen und Zuschauer, die den Auftakt der neuen Staffel am Freitagabend verfolgten, wurden jedoch Zeugen einer unerwarteten Entwicklung. Andere Teilnehmende konfrontierten Ofarim mit dem heiklen Thema.
Während eines Gesprächs mit Patrick Romer deutete er an, gerne mehr erzählen zu wollen. Später im Camp erklärte er Hardy Krüger Jr. gegenüber, dass ihm dies nicht möglich sei. „Ich habe eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben müssen.“
„Ich habe eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben müssen“
Krüger Jr. zeigte sich zunächst sprachlos. Im Dschungeltelefon, dem Interviewraum der Show, sagte er, Ofarim verpasse die Gelegenheit, mit der Sache aufzuräumen und Stellung zu beziehen. Stattdessen müsse er nun alles von außen kommende über sich ergehen lassen, ohne sich äußern zu dürfen, was keine gute Lage sei.
Ofarim selbst sagte: „Ich darf nicht drüber reden und ich möchte auch nie wieder dahin zurück wo ich war die letzten paar Jahre. und ich möchte meine Kinder wiedersehen.“ Was er damit genau andeutete, blieb unklar. In einem Interview fügte er hinzu: „Ich hätte meine Kinder verloren, hätte ich ... Ich habe damals diese drei Zeilen verlesen und habe die Schuld auf mich genommen. Das soweit darf ich sagen. Nur so war es möglich.“ Diese Aussage wirft weitere Fragen auf.
Der Musiker erklärte weiter, er könne das Geschehene nicht rückgängig machen. Eine Entschuldigung sei ihm möglich „für die Art und Weise, wie ich es gemacht habe“. Er wolle nun beweisen, dass er anders sei, als er in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren dargestellt wurde. (red)
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