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Kein schwarzer James BondIdris Elba erklärt, warum er die Rolle für unrealistisch hält

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Idris Elba

Entgegen jahrelanger hartnäckiger Gerüchte sah sich der britische Schauspieler Idris Elba selbst eigenen Angaben zufolge wegen seiner Hautfarbe nie als nächster James Bond. (Archivbild)

Idris Elba galt lange als Favorit für die Bond-Rolle. Nun erklärt der Schauspieler, warum er sie nie wollte.

Der britische Darsteller Idris Elba (53) hat laut eigener Aussage die Möglichkeit, der nächste James Bond zu werden, für sich stets ausgeschlossen. Entgegen seit Jahren kursierender Spekulationen führte er seine Hautfarbe als Begründung an. Dem „GQ“-Magazin teilte er mit: „Ich habe das immer für unrealistisch gehalten“. Die Besetzung des Geheimagenten 007 mit einem schwarzen Schauspieler würde „realistisch gesehen in manchen Märkten einfach nicht ankommen“.

„Bond ist auf der ganzen Welt groß“, äußerte Elba. Er vertritt die Meinung, dass nicht jeder im Publikum „auf einen schwarzen Mann, einen afrikanischen Mann, stehen, der Bond spielt“. Ergänzend sagte er: „Das ist nicht das, was sie in ihrer Kultur mögen. Punkt.“ Der Schauspieler, dessen Eltern aus Sierra Leone und Ghana stammen, wuchs in London auf. Bekanntheit erlangte er durch Rollen in TV-Serien, darunter „The Wire“ und „Luther“.

Jahrelange Spekulationen um die Bond-Rolle

Aufgrund seines Auftretens und seiner Persönlichkeit galt er für viele als perfekter Anwärter für den ersten schwarzen James Bond. Über ein Jahrzehnt lang hielten sich die Spekulationen über eine mögliche Nachfolge von Daniel Craig, ungeachtet der Tatsache, dass Elba diese wiederholt zurückwies. Gegenüber dem Magazin „People“ erklärte er erst im Vormonat, dass er für die Rolle mittlerweile zu alt sei.

Elba äußerte sich auch zu potenziellen Veränderungen des Charakters. „James Bond wurde aus gutem Grund so geschrieben, wie er geschrieben wurde“, so der Schauspieler. Die Spekulationen seien zwar schmeichelhaft gewesen, jedoch solle man der ursprünglichen Konzeption treu bleiben. „Bond ist so unrealistisch, dass ein Hauch von Realität gut ist, aber wir sollten nicht versuchen, ihn ‚woke‘ zu machen. Ich denke, man muss dem treu bleiben, was es ist: Eskapismus.“

Suche nach neuem 007-Darsteller

Barbara Broccoli, die Produzentin der Kinoserie, schloss schon vor einiger Zeit aus, dass eine Frau die Rolle übernehmen könnte. Sie zeigte sich jedoch aufgeschlossen gegenüber einem Darsteller mit anderer Hautfarbe. „Er sollte britisch sein und britisch kann jede Ethnie sein“, äußerte sie 2021 gegenüber dem Magazin „The Hollywood Reporter“.

Offiziell steht noch nicht fest, wer Daniel Craig nachfolgen wird. Die britische Presse bringt allerdings immer wieder neue Favoriten ins Spiel. Als potenzielle Anwärter wurden neben Elba auch Henry Cavill, Tom Hardy, Richard Madden und Aaron Taylor-Johnson erwähnt. In den Diskussionen fielen zudem die Namen von „Bridgerton“-Star Regé-Jean Page sowie Callum Turner, der mit Popstar Dua Lipa verheiratet ist.

Die Regie beim kommenden Bond-Film wird voraussichtlich Denis Villeneuve führen. Der vorherige Film der Serie, „Keine Zeit zu sterben“, in dem Daniel Craig die Hauptfigur darstellte, kam 2021 in die Kinos. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.