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Kölnerin startet TV-ShowCaro Worbs moderiert Ableger von Böhmermanns Magazin

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Caro Worbs präsentiert neue Show

Autorin und Darstellerin Caro Worbs im «ZDF Magazin vor Ort».

Caro Worbs, die durch das „ZDF Magazin Royale“ Bekanntheit erlangte, erhält ein eigenes TV-Format. Die aus Köln stammende Autorin wird einen neuen Ableger der Show von Jan Böhmermann moderieren.

Zuschauern des „ZDF Magazin Royale“ von Jan Böhmermann ist Caro Worbs ein Begriff. Am Freitag, dem 10. April, wird die Podcasterin und Autorin („too many tabs“) zum ersten Mal durch eine Sendung führen, an deren Konzeption sie wesentlich beteiligt war. Das Format trägt den Titel „ZDF Magazin vor Ort“ und stellt eine Auskopplung aus dem Universum der Böhmermann-Show dar. Die Ausstrahlung erfolgt um 20.00 Uhr im Internet sowie um 23.00 Uhr im Fernsehen.

„Ich bin Jan sehr dankbar dafür, dass er uns die Chance gibt und uns seinen Sendeplatz am Freitagabend anvertraut“, erklärte Worbs gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die neue Sendung soll das Publikum mit nach draußen nehmen – es wird beschrieben als eine „Hommage an das klassische Live-Fernsehen in seiner ganzen Pracht“. Die Moderation teilt sich Worbs mit Chris Sommer, welcher ebenfalls Teil des „ZDF Magazin Royale“-Ensembles ist. Vorerst sind vier Ausgaben vorgesehen.

Auftakt in der Vulkaneifel

Über den genauen Inhalt der Premierenfolge bewahrte die 32-Jährige Stillschweigen. „Live-Fernsehen ist unberechenbar, deshalb kann jederzeit alles passieren“, äußerte sie. Wie die dpa meldet, gab das ZDF jedoch bekannt, dass die Vulkaneifel im Mittelpunkt der ersten Sendung stehen wird.

In der Ankündigung heißt es: „Seismische Aktivitäten stellen die sonst so friedlich quirlige Region auf den Kopf“. Das Team rund um Caro Worbs beabsichtige, „Klarheit in die diffuse Lage“ zu bringen, eine Formulierung, die auf Satire hindeutet. Worbs persönlich unterstrich: „Ich persönlich brenne sehr für den Lokaljournalismus und ländliche Regionen.“

Karrierestationen bei Böhmermann

Worbs ist seit 2018 als Autorin für die Sendung von Böhmermann tätig und trat vermehrt auch vor der Kamera in Erscheinung, beispielsweise als Polit-Talkerin „Maischbritt di Leronzo“ oder in der Rolle der Heilpraktikerin „Gabriele Wrobczyk-Engelbrecht“. Zusammen mit ihrem Kollegen Miguel Robitzky betreibt sie zudem den Podcast „too many tabs“ als weiteres berufliches Projekt.

Das Musical „Der Eierwurf von Halle“, bei dem sie die Position der Chefautorin innehatte, wird als wichtiger Punkt in Worbs' Laufbahn angesehen. In diesem Stück setzte sich das Team um Böhmermann musikalisch mit einem Ereignis von 1991 auseinander, als der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) in Halle Ziel von Eierwürfen wurde.

Regionale Prägung und kreativer Ansatz

Ihre Passion sei es, aus einem kleinen, realen Augenblick etwas Großes und Fiktives zu erschaffen. „Genau diese Schnittstellen, an denen Realität und Fiktion verschwimmen, interessieren mich in meiner Arbeit am meisten“, erläuterte sie. „Aus scheinbaren Belanglosigkeiten große Erzählungen zu entwickeln, macht mir total Spaß.“

Worbs kam in Köln zur Welt und wuchs im Bergischen Land, genauer in Rösrath, auf. Ihr Studium der Lateinamerika- und Altamerikastudien sowie der Humangeographie absolvierte sie in Bonn. „Fernsehmäßig wurde ich dadurch natürlich stark durch den WDR sozialisiert“, so Worbs.

Sie benennt die Journalistin Antonia Rados und Susanne Daubner als ihre Vorbilder, wobei letztere für sie „eine absolute Stilikone“ sei. Zusätzlich verfolge sie gerne das Programm des Senders Phoenix und bemerkte dort: „Da herrscht ein etwas strengerer Moderations-Look.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.