Der letzte „Terminator“-Film kam mit „Dark Fate“ 2019 in die Kinos. Seither warten die Fans auf einen weiteren Teil der Reihe. Der ist nicht nur in der Mache, sondern das auch unter Federführung eines prominenten Filmemachers. Einen Wermutstropfen enthält die Sache aber.
Krieg der ZeitenIst ein weiterer „Terminator“-Film geplant?

Nachdem er in „Terminator“ die eiskalte Tötungsmaschine war, befand sich Arnold Schwarzenegger im Nachfolger „Terminator 2 - Tag der Abrechnung“ in Rettungsmission. Es gilt hier, John Connor (Edward Furlong, links) zu retten, den zukünftigen Anführer der Menschheit im Krieg gegen die Maschinen. (Bild: Carolco)
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Mit dem Terminator spielte Arnold Schwarzeneger die größte Rolle seines Karriere. Im nächsten „Terminator“-Film, an dem James Cameron eigenen Angaben zufolge bereits arbeitet, soll er allerdings nicht dabei sein. (Bild: 1991 Studiocanal GmbH / Kabel Eins)
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„Terminator: Dark Fate“ ist der bislang letzte Film aus der „Terminator“-Reihe. Damit dürfte hier auch Arnold Schwarzenegger seinen letzten Auftritt gehabt haben als Terminator, Modell T-800. (Bild: 2019 Twentieth Century Fox)
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Wie oft haben Terminatoren in der gleichnamigen Action-Reihe nicht schon versucht, die Menschheit aus einer düsteren Zukunft heraus zu vernichten. Genauso oft wurden ihre Angriffe von tapferen Menschen und mithilfe „guter“ Maschinen vereitelt. Zuletzt 2019 in dem Kinospektakel „Terminator: Dark Fate“, wo wieder der Stahlkoloss T-800 und die immer noch eiserne Sarah Connor einen weiteren Sendboten aus der Zukunft ausschalteten. War das der finale Kampf in einem endlich zu Grabe getragenen Krieg zwischen Mensch und Maschine, zwischen heute und morgen? Oder können sich Fans auf einen weiteren Teil der erfolgreichen Sci-Fi-Filmreihe freuen?

„Terminator“-Schöpfer James Cameron arbeitet an einer Neuauflage der Sci-Fi-Action-Reihe - allerdings ohne Schwarzenegger, wie der Regisseur in einem Interview verriet. (Bild: 2024 Getty Images/Marc Piasecki)
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Können sie. Die Reihe wird fortgesetzt und mehr noch: Kein Geringerer als James Cameron hat wieder das Heft in die Hand genommen. Der kanadisch-neuseeländische Filmemacher hatte das „Terminator“-Franchise in den 1980er-Jahren ins Leben gerufen und mit „Terminator“ (1984) und „Terminator 2“ (zu sehen am Dienstag, 6. Oktober, 20.15 Uhr, Kabel Eins) die besten Teile gedreht. Zuletzt hatte er sich mit „Dark Fate“ der Mammut-Unternehmung wieder etwas angenähert, nicht erneut als Drehbuchautor und/oder Regisseur, aber immerhin als Co-Produzent. Nun arbeitet er eifrig, wenn auch „still und leise“, so das Filmmagazin „Hollywood Reporter“, an einem weiteren Terminator-Film. Und zwar als Drehbuchautor und dann - so sieht es jedenfalls aus - als Regisseur.

Er kommt aus der Zukunft, um zu töten: der „Terminator“ (1984). Kaum eine Rolle verbindet man so sehr mit Arnie wie die der erbarmungslosen Killermaschine T-800. Es war der Auftakt einer der erfolgreichsten Filmreihen Hollywoods. (Bild: Fox)
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Die Rede ist von einer Neuauflage, auf die sich die Fans allerdings gedulden müssen. Noch verlangen die „Avatar“-Filme voll und ganz die Aufmerksamkeit des Filmemachers. Davon hat Cameron seit 2009 drei fertiggestellt, mindestens zwei weitere Teile sollen folgen - sofern der Erfolg des Franchise weiter anhält. „Sobald sich der Staub um 'Avatar' in ein paar Monaten gelegt hat, werde ich mich intensiv damit beschäftigen“, sagte Cameron. Mit „damit“ meinte er „Terminator“ und geäußert hat er den Satz im Dezember vergangenen Jahres gegenüber „Hollywood Reporter“. Damals hatte er den dritten „Avatar“-Film „Fire and Ash“ promotet, der wie die beiden Vorgänger für reichlich Aufmerksamkeit gesorgt oder eben: viel „Staub“ aufgewirbelt hatte.
Kann der „Terminator“ noch Science-Fiction sein?

Mit „Terminator: Dark Fate“ kehrte Linda Hamilton zur Action-Reihe zurück. (Bild: 2019 Twentieth Century Fox)
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Sowohl Linda Hamilton als auch Arnold Schwarzenegger wurden mit den „Terminator“-Filmen zu Superstars. (Bild: 2019 Getty Images/Tim P. Whitby)
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Verzögert werde die Arbeit auch durch gewisse „narrative Probleme“, wie Cameron hinzufügte. Denn: Die rasanten technologischen Entwicklungen in der Wirklichkeit (Stichwort: KI) stellen Filmemacher vor immense Herausforderungen. „Das größte Problem ist, wie ich den tatsächlichen Ereignissen so weit voraus sein kann, dass es Science-Fiction ist“, sagte Cameron. Ob er das Problem mittlerweile gelöst habe, wurde er von „Hollywood Reporter“ gefragt. Er arbeite gerade daran, sagte er. Sagte es und lächelte dabei süffisant, wie den Filmreportern aufgefallen ist.

Die Fans würden Arnold Schwarzenegger vermissen, sollte der nächste „Terminator“-Film wirklich ohne ihn gedreht werden. (Bild: 2019 Twentieth Century Fox)
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Je länger die Arbeit dauert, umso größer wird aber ein weiteres Problem. Arnold Schwarzenegger, das Gesicht des „Terminator“-Franchise', geht anders als seine Paraderolle des T-800 mit der Zeit. Anders gesagt: Arnie ist jetzt 79, und bis zur ersten Klappe eines weiteren „Terminator“-Filme würde er vermutlich jenseits der 80 sein - und damit fast zu alt für einen immerhin auch physisch anspruchsvollen Actionfilm.
Soweit die Hypothese, in Wahrheit aber wird sich dieses Problem offenbar gar nicht erst stellen. Cameron plant nämlich einen „Terminator“-Film ohne Schwarzenegger. „Ich kann mit Sicherheit sagen“, erklärte er dem „Hollywood Reporter“, „dass er nicht dabei sein wird“. Aber nicht, weil er zu alt dafür wäre. Sondern weil die Zeit reif sei, so Cameron, für eine „umfassendere Interpretation von 'Terminator' und der Ideen eines Zeitkriegs und einer Superintelligenz“. (tsch)