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„Let's Dance“-Star Bianca Heinicke erklärt lange Social-Media-Pause„Ich war so durch“

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Bianca Heinicke wurde als YouTuberin BibisBeautyPalace berühmt. Nach einer langen Pause kehrte sie 2024 in die Öffentlichkeit zurück. (Bild: 2026 Getty Images/Joshua Sammer)

Bianca Heinicke wurde als YouTuberin BibisBeautyPalace berühmt. Nach einer langen Pause kehrte sie 2024 in die Öffentlichkeit zurück. (Bild: 2026 Getty Images/Joshua Sammer)

Als YouTuberin wurde Bianca Heinicke deutschlandweit bekannt. Auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs verschwand sie jedoch plötzlich von Social Media. Im Podcast „G-Spot“ mit Model Stefanie Giesinger spricht die „Let's Dance“-Teilnehmerin über ihre lange Pause.

Lange Zeit war Bianca Heinicke (33) als BibisBeautyPalace einer der größten deutschen YouTube-Stars. Ab 2013 sammelte sie mit Videos über Mode und Kosmetik sowie später auch zu Lifestyle-Themen und ihrem Privatleben Millionen Abonnentinnen und Abonnenten. Doch 2022 war plötzlich Schluss: Heinicke entschloss sich, eine Social-Media-Pause einzulegen. Eineinhalb Jahre lang zog sie sich von allen Kanälen zurück. Eine „private große Veränderung und ein Umbruch“ hätten sie dazu bewegt, erzählte die 33-Jährige, die derzeit bei „Let's Dance“ auf RTL zu sehen ist, im Podcast „G-Spot“ mit Stefanie Giesinger.

Nach der Trennung von YouTube-Kollege Julian Claßen aka Julienco, mit dem Heinicke auch zwei Kinder hat, habe sie sehr schnell gemerkt: „Das reicht nicht für mich. Ich muss [einen] kompletten Cut für alles ziehen, um irgendwie Klarheit wieder in mein Leben zu bekommen und herauszufinden, was ja eigentlich abgeht, wer ich bin, was ich will“, erklärte sie. „Von heute auf morgen“ habe sie entschieden: „Ich höre jetzt einfach auf mit Social Media“.

In diesem Moment habe sie jedoch nicht gewusst, wie lange ihre Pause gehen würde. Rückblickend glaubt die YouTuberin, dass sie damals an Burnout litt: „Also nicht diagnostiziert oder so, aber ich war so durch“, sagt sie im Gespräch mit Giesinger.

Bianca Heinicke fragte sich: „Was mache ich hier eigentlich?“

Vor etwa neun Monaten veröffentlichte Heinicke erstmals wieder ein Video auf ihrem YouTube-Kanal. Ihr Image hat sie nach ihrer Social-Media-Pause geändert: Statt Kleidung von Kooperationspartnern wie Shein in die Kamera zu halten, will die 33-Jährige nun über die Problematiken der Fast-Fashion-Branche aufklären.

Ein Werbepaket habe sie das erste Mal „wachgerüttelt“: Darauf sei ein Paar Schuhe mit Echtfell gewesen, erzählt Heinicke - obwohl sie eigentlich darauf geachtet habe, dass es Kunstfell ist. Zwar habe sie die Kooperation noch weitergeführt, doch in ihr kam der Gedanke auf: „Was mache ich hier eigentlich?“

Von der Kritik an ihr und ihrer Kooperation habe sie damals „sehr wenig mitbekommen“, gibt Heinicke zu. „Die Leute haben ja immer irgendwas zum Haten bei mir gefunden“, erzählt sie. „Ich habe sehr früh versucht, mich nicht mehr damit auseinanderzusetzen, weil, sonst wäre ich, glaube ich, viel früher kaputtgegangen.“ (tsch)