Voller Verzweiflung hatte sich Martin Rütter kürzlich an seine Instagram-Follower gewandt. Der 56-Jährige hatte öffentlich nach einer Wohnung ab 100 Quadratmeter in einem zentralen Stadtteil München gesucht. Nun ist der „Hundeprofi“ fündig geworden – allerdings nur vorübergehend.
„Wir gehen jetzt übergangsweise in eine möblierte Wohnung, die echt zauberhaft ist“, schildert Rütter in seinem Podcast „Tierisch Menschlich“. Vermittelt worden sei ihm die Bleibe von einer Münchner Hundetrainerin, die sich nach seinem Aufruf in den sozialen Medien bei ihm gemeldet hatte. „Hey, pass auf, die Wohnung ist viel kleiner, als du dir gewünscht hast“, habe die Frau dem TV-Star erklärt. „Und sie ist auch nicht in dem Ort, den du dir gewünscht hast. Aber sie ist wirklich saugut und der Stadtteil ist wirklich cool.“
Dies könne Rütter nun selbst bezeugen. Sein neues Zuhause sei „echt superschön“, findet er. Um eine dauerhafte Bleibe solle es sich jedoch nicht handeln. „Wir haben jetzt erst mal für sechs Monate diese Wohnung gemietet“, verrät der Hunde-Experte. „Und wir haben dadurch jetzt so ein bisschen Luft gewonnen.“
Martin Rütters verzweifelter Aufruf vor wenigen Wochen: „Ich habe gedacht, es ist viel leichter“
In seinem Instagram-Aufruf Anfang Oktober hatte Martin Rütter eingeräumt, den Münchner Immobilienmarkt unterschätzt zu haben: „Leute, ich gebe es zu, ich habe gedacht, es ist viel leichter.“ Im Gespräch mit der „Abendzeitung“ hatte er später erklärt, welche Bedingung ihm die Wohnungssuche zusätzlich erschwere: Nach dem Tod seiner Hündin Emma werde „natürlich“ wieder ein Hund in sein Leben treten, „und ich kann keine Wohnung unterschreiben, in der das nicht möglich ist“.
Mit München hat sich Martin Rütter das teuerste Pflaster Deutschlands ausgesucht. Laut eines Berichts des „Handelsblatts“ werden in der bayrischen Landeshauptstadt derzeit 25,20 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter bei Neuvermietungen fällig. (tsch)
