Bigi und Prince, die Söhne von Michael Jackson, haben ihrem Vater bei der Vorstellung des neuen Films in Berlin eine besondere Ehre erwiesen.
Seltener AuftrittSöhne von Michael Jackson ehren ihren Vater bei Filmpremiere

Bigi Jackson, Prince Jackson, Jackie Jackson, Jermaine Jackson, Marlon Jackson und Gäste.
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In Berlin erinnerten Prince Jackson und Bigi Jackson bei einer Kinopremiere an ihren verstorbenen Vater Michael Jackson. Zur Vorstellung des Biopics „Michael“ erschienen der 29-jährige Prince und der 24-jährige Bigi in schwarzen Anzügen auf dem roten Teppich – eine klare Anspielung auf den ikonischen Stil des Popstars. Das berichtet das US-amerikanische Magazin „HELLO!“.
Prince und Bigi erinnern an Michael Jackson
Beide hatten rote Armbinden angelegt, ein Accessoire, das Michael Jackson häufig als symbolische Geste für seine Hilfe für benachteiligte Kinder nutzte. Auf den Binden der Söhne war zudem eine Abbildung der Füße von ihrem Vater in seiner berühmten Tanzhaltung zu sehen. Prince kombinierte seinen Anzug mit einem Hemd in Weinrot, während Bigis Jacke durch eine goldene Verzierung an ein bekanntes Bühnenkostüm von Michael Jackson erinnerte.
Weitere Angehörige der Jackson-Familie besuchten die Premiere, unter ihnen Michaels Brüder Jackie und Jermaine Jackson. Jaafar Jackson, der die Titelfigur im Film verkörpert, war ebenfalls anwesend. Dagegen fehlten die Schwestern Janet oder La Toya Jackson. Der Kinostart des Lionsgate-Films ist für April 2026 vorgesehen. Miles Teller, Nia Long und Kat Graham gehören ebenfalls zur Besetzung.
Gemäß der offiziellen Beschreibung thematisiert der Film die Erfolge und Schicksalsschläge des Musikers und bietet Einblicke in sein Privatleben und auch seine schöpferische Genialität.
Paris Jackson war nicht anwesend: „Null Prozent involviert“
Ihre ältere Schwester, Paris Jackson, war bei diesem Anlass nicht anwesend. Sie hatte bereits im September 2025 Meldungen widersprochen, laut denen sie den Film befürworte. Sie stellte klar, dass sie zu „null Prozent involviert“ sei.
Nachdem sie eine frühe Drehbuchfassung gelesen und Kritik an Inhalten geäußert hatte, die ihr „unehrlich“ erschienen, zog sie sich von dem Projekt zurück. Ihre Anmerkungen seien nicht beachtet worden.
Paris Jackson nannte den Film „schöngefärbt“. Sie kritisierte eine kontrollierte Erzählweise, die „ausgemachte Lügen“ enthalte. Sie ergänzte, dass ein wesentlicher Teil des Films einer speziellen Gruppe der Anhänger ihres Vaters gefallen werde, „welcher immer noch in der Fantasie lebt“. Mit dem Werk wolle sie nichts zu tun haben. (jag)
