In ihrer Jugend schämte sich Palina Rojinski für ihren Körper. Heute fühlt sie sich wohl und will sich nicht verstecken.
Scham in der PubertätPalina Rojinski über Sexualisierung und ihren Körper als Teenie

Fühlt sich wohl in ihrem Körper: Palina Rojinski. (Archivbild)
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Die 41-jährige Palina Rojinski war in ihrer Jugend von den Reaktionen auf ihre körperliche Erscheinung überfordert. „Ja, ich habe mich schon für meinen Körper geschämt“, erläuterte die Darstellerin („Nightlife“, „Traumfrauen“) in einem Gespräch gegenüber RTL. Dieses Gefühl sei vielen Mädchen vertraut, „die dann irgendwie in der Pubertät auf einmal Formen kriegen“. „Dann ist man psychisch noch gar nicht so weit.“
Als belastend empfand sie die Art, wie ihr Umfeld sie wegen der physischen Wandlungen auf einmal wahrnahm. Sie sei darauf unvorbereitet gewesen, „auf diese Wirkung, die man dann bei manchen Leuten erzielt“, erklärte Rojinski.
Unerwünschte Sexualisierung durch das Umfeld
Rojinski hatte dieses soziale Thema bereits in der Vergangenheit angesprochen. „Meine Brüste sind ja natürlich so groß, und als sie im Teenageralter anfingen zu wachsen, waren meine Außen- und Innenwelt zwei ganz unterschiedliche Pole“, äußerte sie gegenüber der Modezeitschrift „Glamour“. Vom Empfinden her sei sie noch ein Kind gewesen, „aber immer, wenn ich mal ein enges Tanktop getragen habe, wurde ich von meiner Umwelt ungefragt sexualisiert. Auch von den Frauen.“
Ablehnung von Angeboten mit „Playboy“-Image
Am Anfang ihrer Laufbahn sei dies weitergegangen, teilte sie der Zeitschrift mit: „Die Rollen und Shootings, die mir anfangs angeboten wurden, gingen alle in so eine ‚Playboy‘-Richtung.“ Sämtliche Offerten mit diesem „Flavour“ (Geschmack) habe sie durchweg zurückgewiesen.
Rojinski, die momentan in der ZDF-Produktion „My Ex“ mitwirkt, fand erst im Laufe der Zeit zu einem selbstsicheren Körpergefühl. Ihre gegenwärtige Haltung beschrieb sie gegenüber RTL wie folgt: „Das ist mein Körper. Ich fühle mich wohl damit. Ich kann mich auch nicht verstecken. Ich will mich auch nicht verstecken.“ (dpa/red)
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