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„Beschämend und hoffnungslos“Sarah Ferguson will Vergebung von König Charles und schreibt Karte

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Sarah Ferguson beim Weihnachtsgottesdienst in Sandringham.

Ein Anblick, der sich wohl nicht wiederholen wird: Sarah Ferguson beim Weihnachtsgottesdienst in Sandringham 2023. (Archivbild)

Angeblich bemüht sich „Fergie“ um eine Aussöhnung mit König Charles. Ihre Anstrengungen werden von einem Eingeweihten als beschämend bezeichnet.

Sarah Ferguson versandte anscheinend zum Weihnachtsfest Karten an Angehörige des Königshauses, wobei manche davon eine Bitte um Verzeihung beinhalteten. Das berichtet die Tageszeitung „Daily Express“. Ein Exemplar davon ging an König Charles sowie Königin Camilla. Ein Angestellter des Palastes charakterisierte die Mitteilung als sehr gefühlsbetont und beinahe bittend. Eine Person aus dem Umfeld nannte diese Handlung „beschämend und hoffnungslos“.

Sarah Ferguson schreibt an den Palast

Die Ursache für die Differenzen liegt zum Teil in einer E-Mail, die Ferguson im Jahr 2011 an Jeffrey Epstein schrieb. Der Zeitpunkt war nach Epsteins Haftentlassung aufgrund von Sexualverbrechen mit Minderjährigen.

Prinzessin Beatrice, Sarah Ferguson und Prinzessin Eugenie.

Prinzessin Beatrice, Sarah Ferguson und Prinzessin Eugenie. (Archivbild)

In dem Schreiben bezeichnete sie ihn als einen „außergewöhnlichen Freund“ und bat um Verzeihung für abfällige Bemerkungen während eines Interviews. Ein Repräsentant Fergusons stellte klar, dass die E-Mail lediglich aus Sorge vor einer Klage wegen übler Nachrede durch Epstein versendet wurde.

Fergie muss auf Titel verzichten

Ihren Titel als Herzogin büßte Ferguson ein, als ihrem früheren Ehemann Andrew Mountbatten-Windsor sämtliche royalen Titel entzogen wurden. Man geht davon aus, dass sie König Charles um Verzeihung für die Affären gebeten hat, in welche sie involviert war. Es ist unklar, ob König Charles auf diese Handlung einging oder ob er seit den Geschehnissen mit ihr in Verbindung stand.

Sarah Ferguson neben Prinzessin Anne.

Sarah Ferguson neben Prinzessin Anne. (Archivbild)

Trotz der jahrzehntelangen Distanz nach ihrer Scheidung deutete im Jahr 2025 zunächst vieles auf eine Versöhnung mit dem Königshaus hin. Sarah Ferguson wurde überraschend häufig bei offiziellen Familienereignissen gesichtet, was Beobachter als Zeichen der Milde von König Charles III. deuteten.

Die Zeit der Versöhnung ist vorbei

Besonders ihre Teilnahme an traditionellen Anlässen wie dem Gottesdienst in „Sandringham“ oder dem „Royal Ascot“ signalisierte eine neue Akzeptanz innerhalb des inneren Zirkels. In dieser Zeit schien es, als habe sie ihre Rolle als loyale Stütze für ihre Töchter und ihren Ex-Mann erfolgreich gefestigt.

Diese Phase der Harmonie endete jedoch abrupt, als die rechtlichen und öffentlichen Konsequenzen für Andrew Mountbatten-Windsor im Herbst 2025 neue Dimensionen erreichten. Der König sah sich schließlich gezwungen, die Verbindung endgültig zu kappen, um den Ruf der Institution zu schützen. (jag)