Abo

„München Mord“Schauspieler Alexander Held überraschend mit 67 Jahren gestorben

2 min
Der Schauspieler Alexander Held steht nach der Aufzeichnung der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ im Studio.

Der Schauspieler Alexander Held steht nach der Aufzeichnung der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ im Studio. (Archivbild)

Der Schauspieler war bekannt aus der Krimireihe „München Mord“, spielte aber auch in Kinofilmen wie „Schindlers Liste“.

Der einem Millionenpublikum vor allem aus Krimireihen wie „Stralsund“ und „München Mord“ sowie verschiedenen Kinoerfolgen wie „Schindlers Liste“ bekannte Schauspieler Alexander Held ist tot. Held sei am 12. Mai überraschend im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben, teilte das ZDF am Dienstag in Mainz mit.

Der stellvertretende ZDF-Programmdirektor Frank Zervos erklärte, er denke bei Held vor allem an dessen „hintergründigen, melancholischen Blick, der seinem Spiel eine philosophische Note gab, und an seinen feinen Humor“.

Bekannt aus „Stralsund“ und „München Mord“

Held hatte bis zuletzt in den beiden ZDF-Samstagskrimireihen „Stralsund“ und „München Mord“ gespielt, in denen er jeweils über zehn Jahre mitwirkte. Darin spielte er zwei unterschiedliche Kriminalhauptkommissare - Karl Hidde, einen kontrollierten, spröden, aber loyalen Kommissar, und Ludwig Schaller, ein chaotisches Genie.

Der aus München stammende Held lebte in Erl im österreichischen Bundesland Tirol. Seine Laufbahn hatte er nach der Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule am Theater begonnen, bevor er sich vor allem Film und Fernsehen zuwandte.

Neben den Serienerfolgen spielte er auch in einer Reihe erfolgreicher, auch internationaler Kinofilme. So spielte er in „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg, in „Sophie Scholl - die letzten Tage“, in „Der Schuh des Manitu“ oder „Der Untergang“.

Im ZDF war er in vielen verschiedenen Rollen zu sehen, unter anderen in den Mehrteilern „Tannbach - Schicksal eines Dorfes“ und „Unterleuten - Das zerrissene Dorf“. (afp)