Nach ihrem folgenreichen Sturz von der Bühne befindet sich Senta Berger auf dem Weg der Besserung. So geht es ihr heute.
„Ein Walzer wäre schon schön“Senta Berger äußert sich erstmals nach schwerem Unfall

Mitte Januar 2026 fiel Senta Berger in der Laeiszhalle in Hamburg von der Bühne. (Archivbild)
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Die Nachricht sorgte in der Filmbranche für Bestürzung: Mitte Januar fiel Senta Berger in der Laeiszhalle in Hamburg von der Bühne. Resultat des Sturzes war eine Fraktur des Oberschenkels, weshalb sie mehrere Tage auf der Intensivstation verbringen musste. Etwa zwei Monate danach spricht die 84-jährige Darstellerin nun erstmals seit dem Ereignis. Sie erzählt aus der Reha von ihrem beschwerlichen Heilungsweg.
Senta Berger stürzte von der Bühne
An den genauen Hergang des Unfalls hat Berger kaum eine Erinnerung. Sie beschreibt nur das Geräusch in diesem Augenblick: „Ich höre nur noch den Aufprall auf das Parkett vor der ersten Zuschauerreihe“. Ein Arzt teilte ihr die Diagnose mit folgenden Worten mit: „Sehen Sie mal Ihre Beine an. Das eine ist viel kürzer als das andere. Sie haben einen Oberschenkelbruch.“

Senta Berger gehört zu Deutschlands beliebtesten Schauspielerinnen. (Archivbild)
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Als sie in der Rehabilitationsklinik eintraf, habe sie sich laut eigener Aussage völlig verloren gefühlt. Rückblickend sagt sie: „Als ich hier aus Hamburg ankam, konnte ich nichts, gar nichts. Nicht gehen. Nicht stehen“.
Oberschenkelbruch: Berger äußert sich zum Heilungsverlauf
Ihren Heilungsverlauf bezeichnet die Schauspiel-Ikone allerdings als „groß und erstaunlich“. Während dieser anspruchsvollen Phase, als ihr neuer Film „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ startete, bekam sie große Unterstützung. Der Star aus „Willkommen bei den Hartmanns“ erzählt: „Ich habe so viele zustimmende und überaus freundliche Briefe und Mails bekommen. Von Freunden, Bekannten, aber auch Unbekannten“.

Senta Berger hält eine Auszeichnung. (Archivbild)
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Vom Personal des Hamburger Krankenhauses erlebte sie eine spezielle Geste, als diese ihren Film im Kino sahen und ihr berichteten. Das habe sie als „eine Erleichterung, mehr noch, ein Glücksgefühl“ empfunden. Sie beschreibt sich selbst als eine ungeduldige, jedoch zugleich äußerst disziplinierte Patientin.
Sie fügt hinzu: „Das kommt immer noch von meinem Ballettunterricht, der hält mich gerade“. Sie hat auch ein festes Ziel für ihren 85. Geburtstag, der in circa zwei Monaten stattfindet. Lächelnd teilt Berger ihren besonderen Wunsch mit: „Polka wird es nicht gerade sein, aber ein Walzer wäre schon schön“. (jag)

