Laura Wontorra führt auch in der neuen Staffel von „Grill den Henssler“ (VOX) durch die hitzigen Kochduelle der Promis. Doch ihre große Liebe bleibt der Fußball, wo sie einst ihre ersten Schritte als Moderatorin machte.
„Sport ist mein Leben“So begann die Karriere von Laura Wontorra

Wontorras Vater Jörg ist selbst Moderator, unter anderem in der ARD-“Sportschau“. Seine Tochter trat in seine Fußstapfen. (Bild: IMAGO / APress)
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Promis, Kochen, Drama - am Sonntag, 1. März, beginnt auf VOX und RTL+ die Frühjahrsstaffel von „Grill den Henssler“. Wie schon in den vergangenen sechs Jahren moderiert auch dieses Mal wieder Laura Wontorra (37) die Kochshow. Ihre Karriere begann jedoch nicht am Herd, sondern am Rande von Deutschlands Fußballfeldern. Dem Sport ist sie auch bis heute treu.

Wontorra und ihr Vater, hier im Jahr 2015, teilen sich die Leidenschaft für den Fußball. (Bild: IMAGO / Eventpress)
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Wontorra wurde 1989 in Bremen geboren - „nur einen Steinwurf vom Weserstadion entfernt“, wie sie auf ihrer alten Website schrieb. „Damit war irgendwie auch schon klar: aus der kann ja nur eine Fußballverrückte werden“. Nach ihrem Abitur, das sie mit „Ach und Krach“ bestand, machte sie 2008, während der Olympischen Spiele in Peking, ein Praktikum im Deutschen Haus. Wontorra beschreibt ihre Zeit dort als eine „Once In A Lifetime Experience“. Von da an sei der Wunsch, „einmal was mit Sport zu machen“, beschlossene Sache gewesen.
Nach ihrem Studium in Köln und verschiedenen Praktika, unter anderem beim 1. FC Köln, entschloss sie sich für ein Volontariat beim Privatsender Sky - und das, obwohl sie nie das Gleiche wie ihre Eltern hätte machen wollen. Sowohl ihre Mutter Ariane als auch ihr Vater Jörg sind beide in der Medienbranche tätig. Letzteren dürften Fußball-Fans etwa aus „Doppelpass“ auf Sport1 kennen. „Es ist schon nicht immer einfach gewesen mit diesem ebenfalls fußballverrückten Vater“, blickte sie einmal zurück. Doch es habe sie zu der Person gemacht, die sie heute ist: „Sport ist mein Leben und Bremen meine Heimat!“
Laura Wontorra wird bei der Fußball-WM 2026 moderieren

Schon in ihrem Volontariat bei Sky berichtete Wontorra direkt vom Spielfeldrand und macht das bis heute. (Bild: 2016 Getty Images/Clive Brunskill)
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„Ninja Warrior Germany“ war Wontorras erster großer Moderationsjob außerhalb vom Fußball. (Bild: RTL / Markus Hertrich)
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Während ihres Volontariats sorgte Wontorra mit einem Auftritt im fiktiven Kurzfilm „Erste Liga“ (2013) für Aufsehen. Darin spielte sie sich selbst und führte ein skandalöses Interview, welches einige fälschlicherweise für echt hielten. Im Anschluss an ihre Ausbildung verließ Wontorra Sky 2013. Zunächst ging es für sie zu Sport1, vier Jahre später folgte der Wechsel zu RTL. Bereits 2016 führte sie außerdem das erste Mal durch die Spielshow „Ninja Warrior Germany“ (RTL).
Dem Fußball blieb sie jedoch weiterhin treu und moderierte unter anderem auf dem Kanal Nitro die Montagsshow der Fußballbundesliga. Seit 2021 steht sie außerdem für DAZN vor der Kamera und wird die Fußballweltmeisterschaft 2026 für Magenta Sport begleiten.
Im Unterhaltungsbereich hat sich die 37-Jährige ebenfalls einen Namen gemacht. Neben „Grill den Henssler“ führte sie unter anderem durch Shows wie das „RTL Turmspringen“ (2022-2024), „Deutschland sucht den Superstar“ (2023) oder „Du gewinnst hier nicht die Million bei Stefan Raab“ (2024-2025).
In einem Interview mit „Welt“ gab Wontorra 2025 zu: „Ich würde sagen, die größte Baustelle in meinem Leben ist die Work-Life-Balance.“ Das soll auch einer der Gründe für das Ende ihrer Ehe mit Ex-Fußballer Simon Zoller (33) im Jahr 2022 gewesen sein. Seither hält die 37-Jährige ihr Privatleben aus der Öffentlichkeit heraus. Über ihren Beziehungsstatus verriet sie in der letztjährigen Ausgabe von „Europa grillt den Henssler“: „Ich teile mir mit jemandem das Bett.“ Ob damit ein Partner gemeint war, ließ sie allerdings offen. (tsch)
