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„Stimmung ist enorm schlecht“Schwesig spricht sich im ZDF deutlich gegen Entlastungsprämie aus

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SPD-Politikerin Manuela Schwesig hat im ZDF-“Morgenmagazin“ über das neue Entlastungspaket der Bundesregierung gesprochen. (Bild: ZDF.de)

SPD-Politikerin Manuela Schwesig hat im ZDF-“Morgenmagazin“ über das neue Entlastungspaket der Bundesregierung gesprochen. (Bild: ZDF.de)

SPD-Politikerin Manuela Schwesig hat im ZDF-“Morgenmagazin“ über das neue Entlastungspaket der Bundesregierung gesprochen. Dabei kritisierte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern den 1.000-Euro-Krisenbonus deutlich.

Die Bundesregierung hat sich auf ein Entlastungspaket geeinigt. Neben einer befristeten Senkung der Spritpreise sollen Arbeitgeber ihren Angestellten einen steuerfreien Krisenbonus von bis zu 1.000 Euro zahlen können. An dieser Prämie übte SPD-Politikerin Manuela Schwesig im ZDF-“Morgenmagazin“ nun scharfe Kritik.

„Die Stimmung in der Wirtschaft ist enorm schlecht, weil die Bundesregierung eben sehr spät handelt“, stellt die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern klar. Der 1.000-Euro-Krisenbonus käme schlecht an. „Wie sollen gerade kleine Unternehmen, die von den Kraftstoffpreisen massiv unter Druck sind [...], wie sollen die das machen?“, fragt Manuela Schwesig weiter und befürchtet „neue Ungerechtigkeiten“, wenn das Geld nicht überall ankomme.

Die SPD-Politikerin fordert: „Wir brauchen jetzt eine Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen über die Einkommenssteuer. Und anstatt der 1.000 Euro sollte man lieber eine sofortige Steuerentlastung in diesem Einkommenssteuerbereich machen.“

Die Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro steuerfrei kann von Arbeitgebern noch in diesem Jahr ausgezahlt werden. Dieser Krisenbonus ist allerdings freiwillig und hängt damit vom jeweiligen Arbeitgeber ab. Außerdem plant die Bundesregierung, die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter zu senken. Diese Entlastung an der Zapfsäule ist zunächst auf zwei Monate befristet.

Sehen Sie den ganzen Beitrag in voller Länge jederzeit bei https://zdf.de/ (tsch)