In Köln-Deutz ist eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Noch heute soll sie gesprengt werden.
Zünder beschädigtBlindgängerfund in Deutz – 125-Kilo-Bombe muss gesprengt werden

An der Siegburger Straße wurde unweit der Discothek Essigfabrik eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.
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Bei Bauarbeiten ist am Mittwochvormittag (15. April) in Köln-Deutz ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Fundort liegt an der Siegburger Straße in Höhe der Essigfabrik. Das berichtet die Stadt Köln in einer Pressemitteilung.

Da der Blindgänger beschädigt ist, muss er gesprengt werden.
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Nach Angaben der Stadt handelt es sich um eine amerikanisch-britische 125-Kilo-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Weil der Zünder beschädigt ist, kann das Kampfmittel nicht kontrolliert entschärft werden – es muss noch am selben Tag gesprengt werden.
Radius von 300 Metern – nur wenige Anwohnende betroffen
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) ist vor Ort, ebenso das Ordnungsamt der Stadt Köln. Gemeinsam bereiten sie die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen vor.

Die Stadt Köln hat einen Gefahrenbereich von 300 Metern um den Fundort der Bombe in Köln-Deutz vorgesehen.
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Für die Sprengung wird ein Gefahrenbereich mit einem Radius von 300 Metern eingerichtet. Rund 60 Anwohnerinnen und Anwohner sowie mehrere Firmen müssen ihre Gebäude verlassen. Eine zentrale Anlaufstelle ist nicht vorgesehen.
Auch der Verkehr wird beeinträchtigt: Die Siegburger Straße wurde demnach ab 13.20 Uhr gesperrt. Zudem ist die Stadtbahnlinie 7 der KVB betroffen. Die Haltestelle Poller Kirchweg werde ab sofort ohne Fahrgastwechsel angefahren, hieß es.

