Jane Lapotaire ist tot. Die Schauspielerin ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Bekannt war sie unter anderem für ihre Rolle in der Netflix-Serie „The Crown“.
Trauer um „The Crown“-Star Jane Lapotaire

Die Schauspielerin Jane Lapotaire ist im Alter von 81 Jahren verstorben. (Bild: Getty Images / Pool / Andrew Matthews)
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Jane Lapotaire ist gestorben. Wie die englische Tageszeitung „The Guardian“ berichtet, verstarb die Schauspielerin bereits am 5. März. Die Britin wurde 81 Jahre alt. Einem weltweiten Publikum wurde die Mimin dank ihrer Rolle im Netflix-Erfolg „The Crown“ bekannt. Dort war sie in der Rolle als Prinzessin Alice von Battenberg, der Mutter von Prinz Philip, zu sehen.
Doch nicht nur vor der Kamera hinterließ Lapotaire Spuren. Gerade auf der Theaterbühne feierte die Schauspielerin große Erfolge. Die französische Chansonsängerin Édith Piaf ließ Lapotaire so eindrücklich aufleben, dass sie nicht nur den Tony Award, sondern auch den Olivier Award für die Darstellung einheimste. In Großbritannien bespielte sie im Laufe ihrer Karriere viele renommierte Bühnen - vom Bristol Old Vic über das National Theatre bis zur Royal Shakespeare Company.
Diese eindrückliche Karriere blieb auch bei der britischen Königsfamilie nicht unbemerkt. Um Lapotaires Errungenschaften zu ehren, wurde der Schauspielerin im Februar 2025 der Titel CBE (Commander of the British Empire) verliehen.
Jane Lapotaire spielte unter anderem in „Downton Abbey“
Auf der Theaterbühne erlebte Jane Lapotaire auch den stärksten Einschnitt ihres Lebens: Als sie im Jahr 2000 in Paris die Operndiva Maria Callas spielte, erlitt sie einen Schlaganfall. Zwei Operationen retteten ihr Leben, machten eine lange Zwangspause aber unumgänglich. Erst 2004 konnte Lapotaire auf die Bühne zurückkehren.
Auch im fortgeschrittenen Alter traute sich die Schauspielerin immer wieder vor die Kamera. 2014 wirkte sie im Weihnachtsspecial der Serie „Downton Abbey“ als russische Aristokratin mit. Zu sehen war sie zudem im Filmdrama „Rebecca“ (2020) neben Lily James und Armie Hammer. Außerdem ergatterte Lapotaire ein Engagement in der Miniserie „Burning Girls“ (2023). (tsch)
