Steven Spielbergs Dino-Abenteuer hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren: Mit revolutionären Spezialeffekten setzte „Jurassic Park“ neue Maßstäbe und wurde zum Blockbuster für die Ewigkeit.
TV-TippEiner der größten Blockbuster aller Zeiten läuft im Free-TV

Kein Grund zur Panik? Leider doch! In „Jurassic Park“ sind die Dinos los - zum Entsetzen von Dr. Sattler (Laura Dern). (Bild: RTL / Universal Studios)
Copyright: RTL / Universal Studios

Süß? Dr. Grant (Sam Neill, rechts), die Forscherin Dr. Sattler (Laura Dern) und Milliardär John Hammond „Richatd Attenborough“ ahnen nicht, was die Dinos im „Jurassic Park“ ausrichten werden. (Bild: RTL / Universal Studios)
Copyright: RTL / Universal Studios
Damals, vor über 30 Jahren, war „Jurassic Park“ der realistischste Film aller Zeiten. Denn genau das war es, was Regisseur Steven Spielberg wollte: Echtheit. Kein „Go Motion“-Verfahren mit Modellen, sondern flüssige Bewegungen von Tieren, die kein Mensch jemals zu Gesicht bekommen hat. Die Special-Effect-Firma Industrial Light & Magic schuf per Computer die Grundlage für einen Film, der in die Geschichte einging; „Jurassic Park“ (Samstag, 8. August, 20.15 Uhr, VOX) wurde (zwischenzeitlich) zum größten Blockbuster aller Zeiten und ließ erstmals erahnen, welche Möglichkeiten sich für das Filmemachen durch CGI (Computer Generated Images) ergeben.

Ein ausgebrochener Dinosaurier macht alles um ihn herum dem Erdboden gleich. (Bild: RTL / Universal Studios)
Copyright: RTL / Universal Studios
Der Inhalt des ersten und zweifellos besten Teils der Trilogie ist schnell zusammengefasst: Dem Unternehmer John Hammond (Richard Attenborough) ist es gelungen, die Erbsubstanz von Dinosauriern zu entschlüsseln und echte Urzeit-Echsen zu klonen. Auf einer Karibikinsel richtet er einen Freizeitpark mit den Tieren ein. Die Wissenschaftler Dr. Alan Grant (Sam Neill), Dr. Ellie Sattler (Laura Dern) und Dr. Ian Malcolm (Jeff Goldblum) werden gebeten, den Park vor der Öffnung aber noch zu überprüfen. Als jedoch das Sicherheitssystem ausfällt, werden die Dinosaurier zur tödlichen Bedrohung.
Spielbergs größter Blockbuster

Tim (Joseph Mazello) muss sich vor den gefährlichen Dinosauriern verstecken. (Bild: RTL / Universal Studios)
Copyright: RTL / Universal Studios

Dr. Sattler (Laura Dern) und Dr. Grant (Sam Neill) erleben die fantastische Welt des Dinoparks. (Bild: RTL / Universal Studios)
Copyright: RTL / Universal Studios
So simpel die Handlung auch gestrickt ist, bot sie doch hinreichend Stoff und Spannung, um gleich drei Blockbuster daraus zu machen. Die Buch-Vorlage für das erste Abenteuer lieferte der Bestseller-Autor Michael Crichton, wenngleich von Mystik und Blutreichtum seines Romans wenig geblieben ist. Crichton selbst beschwerte sich nicht. Eine exakte Umsetzung seiner Geschichte sei ohnehin illusorisch, und die Essenz der Story sei erhalten geblieben.
In den Hintergrund rückte bei der filmischen Umsetzung die moralische Position des Buches, das auf die Gefahren der Gentechnologie aufmerksam machen will. „Jurassic Park“ kennt vor allem Helden, und die größten unter ihnen sind die Dinos selbst. Ihre Entwicklung durch CGI wurde zum Meilenstein in der Technik und mit dem Oscar für die besten Spezialeffekte ausgezeichnet. Filme wie „Congo“, „Jumanji“, „Dragonheart“ oder auch „Independence Day“ griffen auf dieses innovative Verfahren zurück, welches flüssige Bewegungsabläufe der Tiere ermöglichte.
Dadurch gewann Spielbergs Werk an Glaubwürdigkeit und wurde so auf ureigene Weise zu einem der realistischsten Filme aller Zeiten. Und für lange Zeit zum erfolgreichsten: „Jurassic Park“ löste „E.T. - Der Außerirdische“ als umsatzstärksten Film aller Zeiten ab. Mit einem Einspielergebnis von 1,1 Millarden Dollar ist das Dino-Abenteuer bis heute Spielbergs größter Blockbuster. (tsch)