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TV-TippSo böse wie in diesem Fantasyfilm war Angelina Jolie noch nie

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Maleficent (Angelina Jolie) schreitet zur Tat, um den Untergang der Feen zu verhindern. (Bild: 2019 Disney Enterprises Inc.)

Maleficent (Angelina Jolie) schreitet zur Tat, um den Untergang der Feen zu verhindern. (Bild: 2019 Disney Enterprises Inc.)

In „Maleficent: Mächte der Finsternis“ (2019) kehrt Angelina Jolie wieder zurück in die Rolle der dunklen Fee.

Die Fee Maleficent (Angelina Jolie) versucht, beim Abendessen mit Auroras zukünftigen Schwiegereltern Haltung zu bewahren. (Bild: 2019 Disney Enterprises Inc. )

Die Fee Maleficent (Angelina Jolie) versucht, beim Abendessen mit Auroras zukünftigen Schwiegereltern Haltung zu bewahren. (Bild: 2019 Disney Enterprises Inc. )

Der Disney-Zeichentrickfilm „Dornröschen“ (1959) diente 2014 als Inspirationsquelle für den Fantasy-Blockbuster „Maleficent - Die dunkle Fee“. Der Film, der mit Angelina Jolie in der Titelrolle punkten konnte, nahm einen interessanten Perspektivwechsel vor und erzählte die altbekannte Geschichte aus der Sichtweise ihrer Antagonistin. Maleficent verwandelte sich durch menschlichen Verrat in eine böse Furie und belegte in ihrer Wut Königstochter Aurora (Elle Fanning) mit einem grausamen Fluch, den sie allerdings irgendwann bereute und am Ende durch einen Kuss rückgängig machen konnte.

In „Maleficent: Mächte der Finsternis“ stellt sich die durchtriebene Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer, von links) zwischen die Fee Maleficent (Angelina Jolie) und ihre Patentochter Aurora (Elle Fanning). (Bild: 2019 Disney Enterprises Inc. )

In „Maleficent: Mächte der Finsternis“ stellt sich die durchtriebene Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer, von links) zwischen die Fee Maleficent (Angelina Jolie) und ihre Patentochter Aurora (Elle Fanning). (Bild: 2019 Disney Enterprises Inc. )

Menschen- und Feenwelt waren in den letzten Szenen friedlich vereint - ein eigentlich gelungener Abschluss für ein visuell berauschendes Spektakel. Eine Fortsetzung drängte sich also keineswegs auf. Da das effektgeladene Abenteuer aber ein Vielfaches seiner Produktionskosten einspielte, brachten die Macher aus dem Hause Disney ein Sequel auf den Weg: „Maleficent: Mächte der Finsternis“ (Samstag, 22. August, 20.15 Uhr, ProSieben). Inszeniert wurde der Film von dem Norweger Joachim Rønning, der seine Popcornqualitäten bereits mit „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ (2017), dem fünften Kapitel der „Fluch der Karibik“-Reihe, demonstriert hatte.

Optisch ein Genuss

Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer) macht gute Miene zum bösen Spiel. (Bild: 2019 Disney Enterprises Inc.)

Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer) macht gute Miene zum bösen Spiel. (Bild: 2019 Disney Enterprises Inc.)

Conall (Chiwetel Ejiofor) glaubt an ein friedliches Zusammenleben von Feen und Menschen. (Bild: 2019 Disney Enterprises Inc. )

Conall (Chiwetel Ejiofor) glaubt an ein friedliches Zusammenleben von Feen und Menschen. (Bild: 2019 Disney Enterprises Inc. )

Fünf Jahre nach den Geschehnissen von damals stellt Prinz Phillip (Harris Dickinson) in der Film-Fortsetzung „Maleficent: Mächte der Finsternis“ (2019) seiner Geliebten die Frage aller Fragen. Dass die beiden so schnell wie möglich heiraten wollen, schmeckt Maleficent ganz und gar nicht. Das Abendessen bei Phillips Eltern, Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer) und König John (Robert Lindsay), endet in einem Fiasko. Das Ende vom Lied: Statt einer Vereinigung der Feenwelt und des Königreichs Ulstead droht schon bald ein Krieg, bei dem Maleficent und Aurora auf unterschiedlichen Seiten stehen.

Auch wenn die Tiefe der Geschichte an einigen Stellen etwas zu wünschen übrig lässt, liefert Regisseur Joachim Rønning optisch überzeugende Arbeit ab. Schwindelerregende Kameraflüge führen den Betrachter durch die verschiedenen Welten, knuffige Fabelwesen sind kleine Hingucker, und Kostüm- und Szenenbild fallen erneut opulent aus. Vor allem die großen Panoramen laden dazu ein, den Blick schweifen zu lassen. Und auch Angelina Jolie brilliert in ihrer Rolle als dunkle Fee erneut. (tsch)