„Käse-Millionär“ Roland Ludomirska und Social-Media-Comedian Erik „Satansbratan“ Seidl attackieren sich erst lautstark mit Worten, dann fliegen fast die Fäuste.
„Villa der Versuchung“Promis drohen sich Schläge an – Produktion muss einschreiten

„Satansbratan“ Erik Seidl zofft sich übel mit seinem österreichischen Landsmann Roland Ludomirska. (Bild: Joyn)
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Fast kommt es bei „Villa der Versuchung“ zur handgreiflichen Eskalation. Losgetreten wird der Streit von dem 57-jährigen Roland Ludormirska, der seinen 30 Jahre jüngeren Mitbewohner Erik „Satansbratan“ Seidl als „Schnorrer“ bezeichnet, weil der sich schon mal ein teures Getränk oder eine teure Zigarette mit anderen teilt. „Ich halte von Schnorrern gar nix! Die glauben, wir sind blöd und sie sind schlau“, erklärt der Käse-Unternehmer sein Credo. Seidl verbittet sich derlei Zuschreibungen: „Hör auf, so mit mir zu reden!“ Doch der Käse-Mann wiederholt seine Provokation nur noch lauter, was dazu führt, dass Seidl ihn im Interview beleidigt.

Roland Ludomirska sorgt mit einem abschätzigen „Schnorrer“-Kommentar für Stress. (Bild: Joyn)
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Die Wogen schlagen noch mal höher, als „Satansbratan“ sich dann ausgerechnet in das Bett legt, dass Roland sich für die kommende Nacht reserviert hatte. Ein Wort gibt das andere, plötzlich stehen sich beide schreiend und gestikulierend gegenüber. Der Käse-Unternehmer fragt Seidl, ob er ihm eine „anrauchen“ soll, sprich: ihm eine Ohrfeige geben soll. Seidl ätzt: „Da brichst du dir die Finger!“ Ludomirska wieder: „Du bist ja ärger als der ärgste Assi! Komm her, ich lass mich schlagen von dir, du kleines ...! Komm, mach den ersten Schlag!“

Thoren Legat fühlt sich von „Großkotz“ Ludomirska ebenfalls provoziert. (Bild: Joyn)
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In diesem Moment meldet sich die SAT.1-Produktion mit einer lauten Durchsage in der Villa: „Stars, bitte geht auseinander! Falls es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt, müsst ihr beide die Villa verlassen!“ Roland entfernt sich, nicht ohne weiter zu schimpfen: „Gewisse Leute verstehen keine andere Sprache“, behauptet er. Auch Erik wütet im Interview weiter: „So schnell kannst du gar nicht schauen, da drücke ich dir deine zwei Augen ein!“
„Schnorrer“-Kommentar: Thorsten Legat fühlt sich angesprochen
Das ist sogar dem nicht eben zartbesaiteten Reality-Profi Tommy Pedroni too much: „Das ist nicht mehr lustig. Das war ein bisschen zu viel“, sagt er. Bereits zuvor hatte der 57-Jährige mit seinem großspurigen Auftreten irritiert: Im Gespräch mit Thorsten Legat offenbarte der Käse-Mann einen Einblick in seine Denke: „Weißt du, was Geld ist? Eine Serviette, mit der wische ich mir das ... ab und schmeiße es weg.“

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Legat, der mit wenig Geld aufwuchs, fühlte sich durch die „Schnorrer“-Aussagen persönlich angegriffen. „Mein Herz ist gebrochen! So ein individueller, narisstischer Veranlagungsmensch!“, ringt er nach passenden Schimpfwörtern. Auch Annika Kärsten-Hoenig hakt bei dem Österreicher nach, ob er seine Aussagen wirklich so hart meine - und bekommt darauf eine deutliche Antwort: „Wenn jeder auf sich schaut, dann ist auf alle geschaut.“

Verona Pooth moderiert die „Villa der Versuchung“, die montags auf SAT.1 und Joyn läuft. (Bild: Joyn)
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Die 40-Jährige, die durch die Krankheit ihres Mannes Heinz Hoenig in finanzielle Schieflage geraten ist, muss weinen. Unter Tränen erklärte sie, dass sie dankbar sei für die vielen Menschen, die ihnen damals Geld gespendet hätten - unter ihnen auch viele, die selbst nicht viel haben.
Doch am Ende wenden sich die Mitbewohner gegen den „Großkotz“ (Thorsten Legat über Roland) und werfen ihn bei der Abrechnungszeremonie raus. Ex-“Toggo“-TV-Moderator Paddy Kroetz schickt ihm noch einen vergifteten Gruß hinterher: „Er ist der Herrscher eines eigenen Landes und das Land heißt: Roland.“ Im Interview verliert der Geschasste dann doch noch die Contenance: „Es geht zurück in die schöne Steiermark“, so Ludormirska, während ihm die Tränen über die Wangen laufen.
SAT.1 und Joyn zeigen „Villa der Versuchung“ montags um 20.15 Uhr. (tsch)