Der Hauskauf auf Barbados war für die Reimanns schon ein echter Krimi. Angesichts dessen können Konny und Manu das Hin und Her rund um das Visum gar nicht gebrauchen. Es sei „unglaublich viel Kleinkram“ zu erledigen, ärgert sich Konny über die überbordende Bürokratie auf Barbados.
Visum auf Barbados bringt Konny und Manu Reimann an die Grenzen„Das zehrt an den Nerven“

Ein Haus auf Barbados haben Konny und Manu Reimann schon, ein Visum noch nicht: Der Umzug auf die Karibikinsel gestaltet sich für das Paar komplizierter als gedacht. (Bild: Kabel Eins)
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Schon der Hauskauf auf Barbados war für Konny und Manu Reimann eine schwere Geburt. Doch kaum ist für das Anwesen auf der Karibikinsel endlich alles unter Dach und Fach, steht den Auswanderern in der neuen Folge von „Willkommen bei den Reimanns“ (sonntags, 20.15 Uhr, Kabel Eins) eine neue Geduldsprobe bevor. Drei Monate nach dem Hauskauf kehrt das Paar zurück nach Barbados. Einerseits, um erste Reparaturen am Haus durchzuführen, andererseits um endlich den Visumsprozess für ihren dauerhaften Aufenthalt abzuschließen.
Eigentlich hatten sie mit dem Hauskauf das „größte Kriterium erfüllt“, erklärt Manu. Doch weil ihre Krankenversicherung aus den USA auf Barbados nicht gültig ist, stellt sich die Einwanderungsbehörde bisher quer und verlangt eine Zusatzversicherung. „Unglaublich viel Kleinkram“ sei zu erledigen, seufzt Konny: „Das zehrt ein bisschen an den Nerven.“ Doch für die Reimanns steht laut Manu fest: „Das Visum müssen wir in der Hand halten, bevor wir irgendetwas anderes organisieren.“
Konny Reimann tadelt Manu: „Wenn man ohne Hirn anfängt, abzureißen ...“

Abriss mit Augenmaß: Bei der Demontage der alten Küche sind sich Konny und Manu Reimann nicht ganz einig. (Bild: Kabel Eins)
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Doch Konny wäre nicht Konny, fände er nicht etwas zu werkeln. Und Baustellen gibt es im 50 Jahre alten neuen Eigenheim der Reimanns genug. Eine kaputte Klimaanlage im Gästehaus, Äste in der Hochspannungsleitung, ein leckender Wasserhahn und ein verstopftes Wasserrohr sind da nur einige Punkte auf der langen To-do-Liste. Für Konny steht fest: „Hier muss groß renoviert werden.“
Der „Schrottküche“, über die sich Konny schon bei der Besichtigung mokiert hatte, geht es direkt an den Kragen. Die Reimanns rufen kurzerhand einen „Demolition Day“ aus. „Das wird ein ordentliches Geschleppe“, schnauft Manu angesichts der anstehenden Arbeit, fügt aber auch hinzu: „Ich freue mich darauf, Schränke zu zertreten.“ Da hat Konny allerdings was dagegen. „Wenn man ohne Hirn anfängt, abzureißen ...“, tadelt er sein „Engelchen“. „Man muss überlegen, was man macht.“
„Hier wurde nie sauber gemacht“, flucht Konny wenig später angesichts unübersehbarer Rückstände auf den Küchenschränken. „Echte Dreckshöhle hier.“ Beim Ofen ist dann auch Konnys Geduld am Ende. Doch die Gewalt des 70-Jährigen hinterlässt Spuren: Als er mit voller Kraft am Ofen anreißt, zerberstet die Ofentür. „Wenn was kaputtgeht, muss man das zusammenfegen“, quittiert Konny den Ausrutscher mit Gleichgültigkeit. Wenig später muss Manu höllisch aufpassen. Weil ihr Ehemann Bretter und Schrankteile einfach aus dem Fenster wirft, ist Manu teils in der Schusslinie: „Es ist nicht so ohne mit Konny.“ Doch am Ende geht alles gut und nach vier Stunden ist die Küche Geschichte. (tsch)