Wie wenig Heino von gendergerechter Sprache hält, machte er bereits in der Vergangenheit deutlich. Nun drohte der Sänger gar damit, die Dreharbeiten zu einer Serie abzubrechen - weil diese womöglich den Titel „Die Rettungsschwimmer:innen vom Wörthersee“ tragen soll.
Weil im Titel gegendert werden sollHeino droht bei Serien-Dreh mit Abbruch

Heino hält wenig vom Gendern. (Bild: Getty Images / Kerstin Joensson)
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„Ich steh' da überhaupt gar nicht zu“, wetterte Heino einst im SAT.1-“Frühstücksfernsehen“, als er zum Thema Gendern befragt wurde. Nun setzt der Volksmusikstar nach. Wie „Bild“ berichtet, habe Heino bei den Dreharbeiten zu einem Serien-Pilotfilm mit seinem Ausstieg gedroht, wenn im Titel der Produktion gegendert werden sollte.
„Es ist bekannt, dass ich vom Gendern nichts halte, weil es meiner Meinung nach unsere schöne deutsche Sprache verhunzt“, erklärte der 87-Jährige gegenüber „Bild“. „Deshalb würde ich nie bei einem Projekt mitmachen, bei dem gegendert wird. Geschweige denn, wo man sogar den Filmtitel in Gendersprache hält.“
Letzteres sorgt im Falle von „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“ - beziehungsweise „Die Rettungsschwimmer:innen vom Wörthersee“ - nun für Diskussionen. Als Heino eine Gastrolle in dem TV-Projekt zugesagt habe, sei dieses unter der nicht-gegenderten Titelvariante gelaufen.
Das sagt die Produzentin
Weil die österreichische Produzentin Stefanie Mayer den vorläufigen Arbeitstitel jedoch später angepasst habe, habe der Sänger damit gedroht, den Dreh abzubrechen. „Wir haben der Produzentin noch einmal unmissverständlich klargemacht, dass ich den gegenderten Filmtitel so nicht akzeptieren werde, weil ich das Gendern ablehne“, betonte Heino im Gespräch mit „Bild“. „Sollte er so bleiben, bestehe ich darauf, dass meine bereits gedrehte Szene in dem Film keine Verwendung findet.“ Anders als geplant werde er in diesem Fall auch „nicht den Titelsong zum Film“ beisteuern.
Auch Stefanie Mayer selbst hat sich zu den Beschwerden des aufgebrachten Darstellers geäußert. „Ich verstehe Heinos Meinung, aber in meinem Film spielen auch Frauen und queere Menschen mit“, sagte die Produzentin zu „Bild“. „Deshalb habe ich den Titel geändert. Für welchen Titel ich mich am Ende entscheide, möchte ich noch offen lassen.“ (tsch)
