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Samsung wehrt sichKonzern weist Vorwürfe von Dua Lipa im Fotostreit zurück

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Dua Lipa

Dua Lipa geht mit einer Millionenklage gegen einen Elektronikriesen vor. (Archivbild)

Dua Lipa verklagt Samsung auf 15 Millionen Dollar. Der Konzern soll ein Foto von ihr unerlaubt für Werbung genutzt haben.

In der rechtlichen Auseinandersetzung mit Pop-Künstlerin Dua Lipa (30) bezüglich der Verwendung eines Fotos hat das Elektronikunternehmen Samsung die Anschuldigungen von sich gewiesen. Laut einer Mitteilung des Konzerns wurde das Bild 2025 eingesetzt, um Inhalte von Drittanbietern zu präsentieren. Ein Content-Partner habe es demnach ursprünglich für den Streaming-Service Samsung TV Plus zur Verfügung gestellt. „Die Nutzung erfolgte erst, nachdem der Content-Partner ausdrücklich zugesichert hatte, dass sämtliche hierfür erforderlichen Rechte eingeholt worden seien – einschließlich der Nutzung auf Verkaufsverpackungen“, teilte Samsung mit.

Vorausgegangen war eine Klage der britischen Musikerin, die von Samsung eine Entschädigung von 15 Millionen Dollar (etwa 13 Millionen Euro) verlangt. Kern des Disputs ist die Verwendung einer Fotografie, die 2024 hinter der Bühne eines Festivals von ihr entstand. Dua Lipa beschuldigt das Unternehmen, das Foto ohne ihre Einwilligung und ohne Bezahlung für Werbemaßnahmen auf den Verpackungen von TV-Geräten genutzt zu haben.

Unternehmen signalisiert Kompromissbereitschaft

Das Unternehmen unterstrich, man hege „großen Respekt vor Dua Lipa“ und dem intellektuellen Eigentum von Kunstschaffenden. Ferner suche man den Dialog mit der Musikerin und sei „offen für eine konstruktive Lösung“, wurde in der Erklärung weiter ausgeführt.

Künstlerin beschuldigt Konzern der Gleichgültigkeit

Gemäß der in Kalifornien vorgelegten Klage hatte die Grammy-Gewinnerin das Unternehmen bereits im Vorjahr dazu angehalten, das Foto zu entfernen. Samsung habe auf diese Aufforderung jedoch „abweisend und gleichgültig“ reagiert und die Nutzung fortgesetzt. In dem juristischen Schriftstück führt Dua Lipa außerdem Kundenkommentare von der Plattform X an, denen zufolge die Abbildung der Sängerin sie zur Kaufentscheidung für den Fernseher bewogen habe.

Die Musikerin, die durch Lieder wie „Houdini“ oder „Dance The Night“ Bekanntheit erlangte, macht geltend, der Konzern habe ihre Markenpersönlichkeit missbraucht. Zusätzlich zur Entschädigungsforderung über 15 Millionen Dollar besteht die Künstlerin auf einem umgehenden Stopp der Bildverwendung. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.