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Schulen in Corona-ZeitMinisterin erklärt Lehrern das richtige Lüften

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Schule Klassenraum Corona

Im Klassenraum kann es schnell kalt werden.

Osnabrück – In den meisten Klassenräumen deutscher Schulen gibt es trotz mittlerweile fast zwei Jahren Corona-Pandemie keine Luftfilter, sondern es wird aufs klassische Lüften gesetzt. Nur in Räumen, in denen sich keine Fenster öffnen lassen können, wurden in der Regel Raumluftfilter eingesetzt, um eine zu hohe Konzentration von Aerosolen zu verhindern.

Insbesondere in der kalten Jahreszeit stellt das Aufreißen der Fenster Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler aber vor Probleme. Die Raumtemperatur sinkt schnell, alle frieren und laufen Gefahr sich zu erkälten. Nun gibt es aber Praxistipps von ganz oben.

Praxistipp von Karin Prien: Stoßlüften

Die designierte Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU), appelliert an Lehrer, nicht zu viel zu lüften. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Prien: „Das Konzept besagt, dass alle zwanzig Minuten drei Minuten lang gelüftet wird und in den Pausen durchgängig. Das ist ein gutes Konzept, es muss nur umgesetzt werden.“

Prien fügte hinzu: „Manche Lehrer glauben offenbar, dass sie Gutes tun, indem sie die Fenster durchgehend geöffnet lassen, oder sie lassen die Fenster die ganze Zeit auf Kipp stehen.“ Das sei eher kontraproduktiv, erklärte Prien, die am 1. Januar 2022 den Vorsitz der KMK übernimmt. „Insofern kann ich nur noch mal an alle Lehrkräfte appellieren, das Lüftungskonzept so umzusetzen, wie es vorgegeben ist.“ Dann sei es auch im Winter nicht zu kalt. (red)