Der Ausbruch eines Servals aus dem Zoo in Krefeld wurde gemeldet. Laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung suchen nun der Zoo, Polizeikräfte sowie der kommunale Ordnungsdienst nach der afrikanischen Wildkatze. Diese hat einen schlanken Körperbau, lange Beine und ein helles Fell mit schwarzen Flecken. Die Öffentlichkeit ist zur Übermittlung von Hinweisen aufgerufen.
Die Stadtverwaltung erklärte des Weiteren: «Das Tier ist von Natur aus scheu und meidet in der Regel den Kontakt zu Menschen. Nach Informationen des Zoos besteht keine Gefahr für die Bevölkerung». Es wird jedoch, wie für alle Wildtiere üblich, dazu geraten, Distanz zu wahren und die Raubkatze nicht zu bedrängen. Der Betrieb im Krefelder Zoo wird uneingeschränkt fortgesetzt.
Verhalten bei einer Sichtung
Für den Fall einer Begegnung sprechen Zoo und Stadt gemeinsame Empfehlungen aus. Es ist wichtig, gelassen zu bleiben und den Aufenthaltsort des Tiers umgehend und so präzise wie möglich an den Zoo oder die Behörden weiterzugeben. Es wird davon abgeraten, das Tier eigenmächtig zu verfolgen, es zu bedrängen, anzulocken, zu füttern oder einen Fangversuch zu unternehmen. Zudem gilt es, Distanz zu wahren, Hunde an die Leine zu nehmen und Katzen im Haus zu halten. (dpa/red)
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