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Sozial-O-Mat für NRWWie stehen die Parteien zu Kitabeiträgen und Kohlestrom?

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Wie stehen die Parteien zu den Themen Pflegeheime und Flüchtlinge?

Köln. – Noch fünf Wochen bis zu Landtagswahl: Jetzt ist der „Sozial-O-Mat“ für Nordrhein-Westfalen gestartet. Rund 13 Millionen Wahlberechtigte sind im Mai aufgerufen, ihre Stimme abzugeben – mit dem Sozial-O-Mat können sie spielerisch testen, welche Positionen die Parteien zu gesundheits- und sozialpolitischen Fragen haben und welche Partei am besten zur eigenen Meinung passt.

„Mit dem Sozial-O-Mat können sich alle Wählerinnen und Wählern interaktiv mit sozialpolitischen Themen auseinandersetzen", sagt Kirsten Schwenke, Juristischer Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), die das Wahltool konzipiert hat. Sollten die Kita-Beiträge für alle Eltern entfallen? Wie können Geflüchtete bestmöglich integriert werden? Wie viel darf ein Platz im Pflegeheim kosten? Und bis wann sollte NRW beim Kohlestrom aussteigen? Zentrale Fragen wie diese zur Gesundheits- und Sozialpolitik stellt der Sozial-O-Mat.

Ein Abgleich mit den Antworten der Parteien

Alle Parteien, die zur Wahl in NRW antreten, haben Stellung zu insgesamt 20 Thesen bezogen. Wer den Sozial-O-Mat durchspielt, kann beliebig viele Thesen auswählen, die für die eigene Wahlentscheidung besonders wichtig sind: Sie fließen doppelt gewichtet in die persönliche Auswertung ein. Das Ergebnis ergibt sich aus dem Abgleich der Antworten der Nutzerinnen und Nutzer mit den Antworten der Parteien – die Diakonie RWL spricht keine Wahlempfehlungen aus.

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Der Sozial-O-Mat unterscheidet sich vom staatlichen Wahl-O-Mat durch ein wichtiges Detail: Zu jeder These gibt es konkrete Beispiele aus der Praxis. Sie verdeutlichen die Aktualität und Relevanz der Themen. „Wir laden alle Menschen ein, sich darüber Gedanken zu machen, wohin NRW in den nächsten Jahren steuern soll. Durch die Pandemie haben viele so unmittelbar wie selten erlebt, wie politische Entscheidungen auf ihren Alltag einwirken", erklärt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Sozial-O-Mat NRW.