Es geht sofort los: Die Helfer aus Deutschland wollen direkt mit der Arbeit beginnen. Zunächst sollen sie Glutnester aufspüren. Aber auch die Unterkunft muss hergerichtet werden.
Spezialisierte EinheitFeuerwehrleute aus NRW kämpfen in Spanien gegen die Flammen

Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen unterstützen bei der Brandbekämpfung.
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Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen sind zur Unterstützung im Kampf gegen die Waldbrände in Spanien angekommen. „Wir sind eben eingetroffen. Unser erstes Team wird gleich unmittelbar ausrücken zu den Bränden“, sagte Frank Frenser von der Feuerwehr Bonn der Deutschen Presse-Agentur.
Die spezialisierte Waldbrandeinheit aus NRW mit Einsatzkräften aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen hatte sich am Donnerstag auf den Weg in die nordwestliche Provinz Zamora gemacht. Zu dem Konvoi gehören 56 Einsatzkräfte und 21 Fahrzeuge. Die spanischen Behörden hatten das sogenannte Waldbrandmodul im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens angefordert.
Feuerwehrleute aus NRW in Spanien im Einsatz
„Man sieht hier die Rauchwolken und Löschflugzeuge und Hubschrauber“, schilderte Frenser. Es sei eine ländliche, bergige Gegend. Der Wind frische immer auf und fache das Feuer neu an. „Es ist großer Bedarf da, dass wir sofort in die Brandbekämpfung einsteigen.“ Erste Aufgabe sei es, den Boden und die Bäume auf Glutnester zu kontrollieren, um das Gelände sicher zu machen.
Das zweite Team der Einheit werde derweil die Unterkunft beziehen, sagte Frenser. „Wir sind in einem alten Kloster untergekommen, mit einem großen Speisesaal, genug Betten und Sanitäranlagen.“ Dort werde man sich nun für die nächsten Tage einrichten. (dpa/red)