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„Taktisches Bier“?Betrunkene Polizisten bedrohen Männer mit Waffe

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Polizeiwesten

Symbolbild.

Gegen zwei Zivilfahnder der Berliner Polizei ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, weil sie am vergangenen Wochenende zwei Männer betrunken mit einer Waffe bedroht haben sollen. Wie das Onlineportal „watson" berichtet, hatten die beiden Beamten nach Alkoholmessungen und einer Blutentnahme einen Alkoholwert von 1,1 Promille. In einem Pressestatement der Polizei heißt es: „Der Alkoholpegel, über den wir hier reden, geht weit über das taktische Bier hinaus."

Unter dem Begriff des „taktischen Bieres" fallen alkoholhaltige Getränke, die Zivilbeamte während eines verdeckten Einsatzes als Tarnmaßnahme konsumieren dürfen, um ihre Identität und ihren Auftrag zu verheimlichen. Im Netz stößt der Begriff auf Unverständnis und Empörung. Ein Twitter-User fragt: „Das heißt, die Polizei betrinkt sich vor Einsätzen gelegentlich absichtlich, oder wie soll man taktisches Bier verstehen?"

In anderen Tweets wird das taktische Bier als Verharmlosung von Drogenkonsum kritisiert: „Ich mein klar, kann man auch während der Arbeit mal ein Bier trinken, je nachdem welchen Beruf man hat. Aber nicht bei solch einem Beruf wie Polizei, Arzt, Feuerwehr,…! Es ist immernoch eine Droge, die das Bewusstsein negativ beeinflusst."

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Die beiden 20 und 23 Jahre alten Opfer gaben außerdem an, von den beiden Polizeibeamten beilidigt worden zu sein. Den Beamten wurden die Dienstwaffen abgenommen, sie erwartet nun ein Strafverfahren. (jpc)