Abo

Bunt und laut in DüsseldorfTausende ziehen beim Christopher Street Day durch die Stadt

2 min
Christopher Street Day mit Straßenfest und Demonstration

Buntes Fest für Toleranz und Verständnis - der CSD zog durch Düsseldorf.

Beim CSD in Düsseldorf demonstrierten Tausende Menschen friedlich für Vielfalt und die Rechte der queeren Community.

CSD in Düsseldorf: Tausende demonstrieren für Vielfalt Unter dem Leitspruch „Wir bleiben bunt und laut!“ versammelten sich Tausende Personen beim Christopher Street Day (CSD) für einen Umzug in Düsseldorf. Auf Plakaten wurden Botschaften wie „Für mehr Liebe in der Welt“ oder „CSD statt AFD“ gezeigt. Einige Teilnehmende trugen farbenfrohe Kostüme, während andere in Alltagskleidung erschienen. Ein Demonstrant im Priesterornat forderte auf seinem Schild „Kirche sollte bunter werden“, und ein großes Spruchband trug die Aufschrift „Wir für Vielfalt“.

Nach Schätzungen der Polizei belief sich die Zahl der Teilnehmenden auf 6.000, wohingegen mit circa 7.500 Personen gerechnet worden war. Der Demonstrationszug verlief durchgehend friedlich.

Verkehrsbeeinträchtigungen durch lange Demonstrationsstrecke

In diesem Jahr wurde eine außergewöhnlich lange Strecke durch das Stadtzentrum gewählt. Ein Sprecher der Polizei berichtete infolgedessen von erheblichen Verkehrsstörungen. Die betroffenen Fahrzeugführer zeigten dafür jedoch Verständnis.

Die Kundgebung wird von einem mehrtägigen Straßenfest mit diversen Aktionen und Feiern begleitet, das von unterschiedlichen Organisationen ausgerichtet wird. Hierzu werden ebenfalls Tausende Gäste erwartet, wie der Veranstalter auf seiner Webseite mitteilte. Neben queeren Personen nehmen auch sogenannte „Allies“ an den Feierlichkeiten teil – das sind Menschen, die ihre aktive Unterstützung für die queere Gemeinschaft zeigen.

Hintergrund des Christopher Street Day

Mit dem Christopher Street Day wird alljährlich in zahlreichen Städten auf der ganzen Welt der Rechte von queeren Personen gedacht. Der Begriff queer beschreibt eine große Vielfalt an Identitäten. Darunter fallen lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie nicht-binäre Personen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.