Ein thailändisches Marineschiff ist gesunken, mehr als 75 Menschen wurden bereits aus dem Wasser gerettet, mehr als 30 werden aber noch vermisst. Mehrere Soldaten wurden schwer verletzt.
Soldaten schwer verletztMarineschiff sinkt nach Sturm – mehr als 30 Personen vermisst

Das thailändische Marineschiff HTMS Sukhothai ist gesunken, dutzende Menschen wurden gerettet, weitere werden noch vermisst.
Copyright: AFP
Im Golf von Thailand ist ein Schiff der thailändischen Marine in einen Sturm geraten und gesunken. Die Rettungsarbeiten dauerten am Montag noch an, wie die „Bangkok Post“ berichtete.
HTMS Sukhothai: Mindestens 78 Soldaten aus Wasser gerettet
Bislang seien 78 Mitglieder der Besatzung aus dem Wasser gerettet worden, meldete die Zeitung unter Berufung auf die Marine. Drei von ihnen seien schwer verletzt. 31 Menschen würden noch vermisst, hieß es, nach ihnen werde mit Schiffen und Hubschraubern gesucht.
Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Sonntagabend etwa 37 Kilometer vor der Küste der Provinz Prachuap Khiri Khan. Die in den USA hergestellte Korvette habe sich auf Patrouille befunden und sei von hohen Wellen getroffen worden.
Daraufhin sei Wasser eingetreten, es habe einen Stromausfall gegeben und das Haupttriebwerk habe aufgehört zu funktionieren. Das Schiff sei etwa 36 Jahre im Einsatz gewesen. Es sei unter anderem für die Luftverteidigung und die U-Boot-Abwehr ausgerüstet gewesen. (dpa)