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Unglück in FreizeitparkMann fällt plötzlich aus Achterbahn und stirbt

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Auf einer Achterbahn im US-Bundesstaat Georgia ist ein Mann tödlich verunglückt.

Auf einer Achterbahn im US-Bundesstaat Georgia ist ein Mann tödlich verunglückt.

Bei einem Zwischenfall in einem Freizeitpark in Georgia ist ein Besucher ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden verletzt.

In dem US-Bundesstaat Georgia ist ein Besucher des Vergnügungsparks „Six Flags Over Georgia” bei einem Unglück mit einer Achterbahn ums Leben gekommen. Wie die Polizei des Cobb County am Montag (12. Oktober) mitteilte, wurden mehrere weitere Menschen verletzt.

Augenzeugen berichteten dem Lokalsender „11Alive“, dass ein Mann aus der Achterbahn „Goliath” gestürzt und dabei mehrfach gegen die Stahlkonstruktion geprallt sei. Die Polizei hat diese Angaben bislang nicht bestätigt. Die Ermittlungen dauern an.

Mann stirbt bei Achterbahnunglück in Georgia

Lisa Cupid, die Vorsitzende des Bezirksrats von Cobb County, zeigte sich erschüttert: „Ich kann mir den Schrecken nicht vorstellen, den die Besucher und Mitarbeiter erlebt haben.“ Der Vorfall sei eine „schreckliche Tragödie“.

Der Betreiber Six Flags zeigte sich „zutiefst traurig“. Ein Unternehmenssprecher erklärte, die Parkverwaltung habe unmittelbar nach dem Unglück reagiert und arbeite mit den Ermittlern zusammen.

Die Achterbahn „Goliath“ ist nach Angaben des Parks rund 60 Meter hoch. Während der etwa dreieinhalbminütigen Fahrt erreicht sie Geschwindigkeiten von rund 110 Kilometern pro Stunde.

Immer wieder Todesfälle auf Achterbahn in US-Freizeitpark

Six Flags betreibt in Nordamerika mehrere Freizeitparks, darunter den Park in Georgia mit acht Achterbahnen. Als Vorsichtsmaßnahme hat das Unternehmen nach dem Unglück neun Attraktionen, die der „Goliath” ähneln, in sechs seiner Parks vorübergehend geschlossen.

Der Park wurde 1967 eröffnet. Der erste Todesfall ereignete sich dort im Jahr 1989, als ein elfjähriger Junge nach einer Fahrt mit der Achterbahn „Z-Force” nicht mehr ansprechbar war. Die Todesursache konnte nicht ermittelt werden. Laut der Studie der Anwaltskanzlei gab es drei weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit den Achterbahnen des Parks standen.

Bereits Ende September war in einem Six-Flags-Park in Kalifornien eine Achterbahn dauerhaft stillgelegt worden. Dort hatten sich wiederholt Besucher beschwert, nach der Fahrt Hirnverletzungen erlitten zu haben. (mbr)