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„Gut meine Miete gezahlt“Lehmann kontert Kritik mit provokantem Geständnis zu Wal „Timmy“

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Robert Marc Lehmann beim Einsatz im März.

Robert Marc Lehmann beim Einsatz im März. (Archivbild)

Der Meeresbiologe hat sehr gut an dem Schicksal der toten Meereskuh verdient. Das hat er jetzt in einem Statement offen zugegeben.

Die Berichterstattung über den gestrandeten Wal „Timmy“ beschäftigt die Öffentlichkeit weiterhin. Der Meeresbiologe und Influencer Robert Marc Lehmann, der die Rettungsversuche begleitete und das Thema regelmäßig in den sozialen Netzwerken thematisiert, hat sich nun in einem aktuellen YouTube-Video zu Vorwürfen geäußert.

Robert Marc Lehmann reagiert auf kritische Stimmen

Auf die Kritik aus der Community, er solle das Thema endlich ruhen lassen, entgegnete er auf der Videoplattform: „Noch nie hat ein Wal so gut meine Miete gezahlt. Warum sollte ich damit aufhören?“ Lehmann macht damit transparent, dass die hohe Reichweite der Videos rund um das Tier zu entsprechenden Einnahmen führt.

Gleichzeitig bietet der Fall durch neue Entwicklungen weiteren Inhalt für Lehmanns Kanäle. Die Untersuchung des Kadavers am Strand der dänischen Insel Anholt ist abgeschlossen und führt zu einem unerwarteten Ergebnis: Der als „Timmy“ bekannte Wal war in Wahrheit ein Weibchen.

Dieser Befund steht im Widerspruch zu den bisherigen Informationen. Lehmann verweist in seinem Video auf eine frühere DNA-Probe einer Tierärztin sowie auf eine offizielle Pressemitteilung des Deutschen Meeresmuseums, die vorab jeweils ein männliches Tier bestätigt hätten.

Star-Biologe spricht von Lügen

Wie dieser Unterschied zustande kommt, bleibt ungeklärt. Lehmann fordert von den beteiligten Institutionen nun genaue Details zu den vorherigen Untersuchungen: „Wer hat wann wie, wo, mit wem eine DNA-Probe genommen? Wo wurde die analysiert? Was ist dabei rausgekommen und darauf gibt es keine Antworten?“

Robert Marc Lehmann, Meeresbiologe, spricht mit den Medien am Strand, wo in der Nähe der gestrandete Buckelwal im Wasser gelegen hatte.

Robert Marc Lehmann, Meeresbiologe, spricht mit den Medien am Strand, wo in der Nähe der gestrandete Buckelwal im Wasser gelegen hatte. (Archivbild)

Die Geschlechtsbestimmung sei laut Lehmann eigentlich eine der einfachsten Aufgaben. Sein Fazit zu den widersprüchlichen Daten fällt in dem Video deutlich aus: „Das finde ich komisch. Da wurde gelogen oder irgendwas versaubeutelt, das verstehe ich nicht so richtig.“ Die endgültigen Ergebnisse der Gewebeproben werden in den kommenden Monaten erwartet und könnten Klarheit in den Fall bringen.

Nach der vollständigen Zerlegung und Obduktion des Buckelwals Anfang Juni 2026 ist das Tier vollständig von der dänischen Insel Anholt entfernt worden. Ausgewählte Knochen wie die Brustflossen wurden für die wissenschaftliche Sammlung des Naturhistorischen Museums in Kopenhagen gesichert.

Die restlichen Weichteile und Gewebemassen des 12 Tonnen schweren Kadavers wurden in Containern abtransportiert und entsorgt. Biologische Gewebe- und Organproben befinden sich zur weiteren Laboranalyse in dänischen Forschungsinstituten. Der Strandabschnitt wurde nach Abschluss der mehrmündigen Expertenuntersuchung gereinigt und wieder freigegeben.