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Zverev meldet sich zurückNach Krankheit siegt der Tennisprofi souverän in Rom

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Tennis: WTA-Tour/ATP-Tour in Rom

Alexander Zverev überzeugte in seiner Drittrundenpartie gegen den Belgier Alexander Blockx.

Nach überstandener Krankheit zieht Alexander Zverev souverän ins Achtelfinale des Masters-Turniers in Rom ein.

Alexander Zverev hat durch eine beeindruckende Vorstellung das Achtelfinale des Masters-1000-Turniers in Rom erreicht. Deutschlands führender Tennisspieler gewährte seinem belgischen Gegner Alexander Blockx bei dem klaren 6:1, 6:4-Erfolg kaum Gelegenheiten. Als Nächstes bekommt es der Dritte der Weltrangliste bei dem Sandplatz-Event in Italiens Hauptstadt entweder mit Tommy Paul aus den Vereinigten Staaten oder dem einheimischen Luciano Darderi zu tun.

Seine Begegnung in der dritten Runde kontrollierte Zverev von Anfang an, nachdem er sich zwei Tage zuvor im innerdeutschen Vergleich mit Daniel Altmaier noch sichtlich beeinträchtigt durchgesetzt hatte. Anzeichen für physische Beschwerden waren diesmal nicht erkennbar. „Ich fühle mich etwas besser. Ich glaube, an meiner Stimme hört man, dass ich noch ein bisschen krank bin. Aber ich habe meine Energie zurück“, äußerte sich Zverev im Interview nach dem Spiel auf dem Court.

Schnelle Führung als Basis für Satz eins

Unter windigen Verhältnissen erarbeitete sich der aus Hamburg stammende Profi durch einen schnellen Beginn eine 3:0-Führung inklusive Break. Daraufhin gelang dem aufstrebenden Spieler aus Belgien der Gewinn seines ersten Games. Bei einem Spielstand von 3:1 meisterte Zverev die einzige kritische Phase bei seinem Service und schaffte mit einem weiteren Aufschlagdurchbruch die Vorentscheidung zum 5:1.

Tennis: WTA-Tour/ATP-Tour in Rom

Der Belgier Alexander Blockx musste anerkennen, dass Alexander Zverev zu stark für ihn war.

Sein körperlicher Zustand hatte im Vorfeld für einige Unklarheit gesorgt. „Ich bin auch nur ein Mensch, der auch mal krank wird“, teilte Zverev am Freitag gegenüber Sky mit. „Viel Tennis gespielt, mein Immunsystem ist wahrscheinlich ein bisschen runtergegangen.“ Er ergänzte, er habe „Fieber gehabt die letzten paar Nächte“.

Hauptaugenmerk auf den French Open

Gegen die Nummer 36 der Weltrangliste präsentierte sich Zverev trotzdem beständig, agierte angriffslustig und punktete erfolgreich am Netz. Direkt im Auftaktspiel des zweiten Durchgangs gelang der deutschen Nummer eins ein erneuter Aufschlagdurchbruch gegen seinen Gegner. Damit war der Grundstein für den ungefährdeten Gewinn des Satzes gelegt. Schon in Madrid hatte Zverev gegen Blockx zuvor mit 6:2 und 7:5 gewonnen.

Der Hamburger benötigte lediglich 74 Minuten, um das Spiel mit einem druckvollen Service für sich zu entscheiden und somit Energie zu konservieren. Das erklärte Hauptziel von Zverev stellen die French Open dar, welche am 24. Mai in Paris starten. Der Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele 2021 strebt weiterhin seinen ersten Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier an. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.