Abo

Ärger vor der WMUN-Menschenrechtschef kritisiert US-Einreisepolitik scharf

1 min
Fußball-WM 2026 - Arlington

Die Kritik an den USA nimmt zu. (Symbolbild)

Wegen strenger Einreiseregeln für die Fußball-WM fordert die UN von den USA ein Umdenken und mehr Achtung der Menschenwürde.

Volker Türk, der Menschenrechtschef der UN, hat von den USA eine politische Neuausrichtung im Umgang mit den Einreisebestimmungen für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft verlangt. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte äußerte in Genf die Erwartung eines „grundlegendes Umdenken darüber, inwieweit die Einwanderungskontrollen die Menschenrechte und die Menschenwürde achten“.

Laut Türk sei es wünschenswert, dass „insbesondere im Hinblick auf die Weltmeisterschaft die Politik überdacht wird, die wir derzeit leider vor allem in den USA beobachten.“ Er fügte hinzu, dass große Sportveranstaltungen dazu dienen sollten, dass „die Welt in Einheit und Frieden“ zusammenkommt.

Vorwürfe zu Racial Profiling und Überwachung

Des Weiteren äußerte der UN-Hochkommissar die Zuversicht, dass „die Probleme im Zusammenhang mit Racial Profiling, Überwachung und der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze diese Weltmeisterschaft nicht in dem Maße beeinflussen werden, wie sie es bereits getan haben“.

Kurz vor dem Start des Turniers, das in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, sehen sich die amerikanische Regierung sowie der Weltfußballverband FIFA mit wachsender Kritik konfrontiert. Grund dafür sind Schwierigkeiten bei der Einreise für Anhänger, Mannschaften und Funktionäre. Als ein Beispiel wird der Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan genannt, dem der Zutritt zum Land nicht gestattet wurde. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.