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Neue BundespräsidentinKanzler will sich am Abend festlegen – Hape Kerkeling gratuliert

Dass Ilse Aigner Kandidatin der Union für die Bundespräsidentenwahl werden soll, ist seit Freitag ausgemachte Sache. Das offizielle Ja des Kanzlers soll am Abend folgen – und morgen die Vorstellung.

Bundeskanzler Friedrich Merz will die Kandidatin der Union für das Bundespräsidentenamt am Montag nach den Beratungen der CDU-Gremien persönlich der Öffentlichkeit vorstellen. (Archivbild)

Bundeskanzler Friedrich Merz will die Kandidatin der Union für das Bundespräsidentenamt am Montag nach den Beratungen der CDU-Gremien persönlich der Öffentlichkeit vorstellen. (Archivbild)

Bundeskanzler Friedrich Merz will die Kandidatin der Union für das Bundespräsidentenamt am Montag nach den Beratungen der CDU-Gremien persönlich der Öffentlichkeit vorstellen. Es wird erwartet, dass er die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) schon am Sonntagabend bei einem informellen Abendessen des CDU-Präsidiums offiziell vorschlägt.

Nach Angaben aus seinem Umfeld wird sie dann am Montag an den regulären Sitzungen des CDU-Präsidiums (9.00 Uhr) und -vorstands (11.00 Uhr) teilnehmen. Die beiden werden dann gegen 13.00 Uhr in der Parteizentrale, dem Konrad-Adenauer-Haus, gemeinsam vor die Kameras treten.

Merz, Aigner und Söder gemeinsam bei Festakt in München

Anschließend brechen sie zum Flughafen auf und fliegen nach München, wo sie gemeinsam mit CSU-Chef Markus Söder an einem Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Hauptsynagoge Ohel Jakob teilnehmen. Die Münchner Synagoge wurde am 9. November 2006 eingeweiht, dem 68. Jahrestag der Reichspogromnacht, in der die Nazis 1938 in ganz Deutschland eine Welle der Gewalt und Zerstörung gegen jüdische Einrichtungen und die jüdische Bevölkerung auslösten. Der gemeinsame Termin in München ist schon länger geplant.

Es wird erwartet, dass sich Aigner auch zeitnah bei den Fraktionen im Bundestag vorstellen wird. Ein Termin wurde noch nicht angekündigt. Die nächsten regulären Sitzungen sind für Dienstag angesetzt. Unklar ist, ob Aigner in alle Fraktionen gehen wird, also auch bei den Abgeordneten der AfD und der Linken um Zustimmung werben wird.

Söder hatte Aigner bereits im April als Kandidatin für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Spiel gebracht. Die SPD hat bereits ihre Unterstützung in Aussicht gestellt. Die Koalitionsparteien haben eine Mehrheit von etwa 50 Stimmen in der Bundesversammlung, die das Staatsoberhaupt wählt. Die Grünen haben bisher lediglich eine gewisse Sympathie für Aigner gezeigt, sich aber noch nicht auf sie festgelegt.

Kerkeling wünscht Aigner „nur das Beste“ als Staatsoberhaupt

Entertainer Hape Kerkeling wünscht der CSU-Politikerin bereits vor ihrer offiziellen Nominierung als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt alles Gute für das Amt. „Ich wünsche Ilse Aigner von Herzen nur das Beste für diese wundervolle Aufgabe“, sagte Kerkeling in einem Clip auf Instagram.

Kerkeling zeigte sich zugleich berührt, dass weit über 165.000 Menschen eine Petition unterschrieben hätten, weil sie ihn als Staatsoberhaupt sehen wollen. „Ganz ehrlich, das macht mich demütig.“ Die Menschen hätten sich jemanden gewünscht, der kein Berufspolitiker sei und Klartext spreche, ohne dabei laut zu werden. (dpa/red)