Vor seinem Treffen mit Kanzler Friedrich Merz gönnt sich Ungarns neuer Premier Peter Magyar eine Currywurst in Berlin.
Currywurst statt GulaschUngarns Premier Magyar isst in Berlin und erinnert sich

Gut gelaunt im Kanzleramt: Magyar und Merz.
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Kulinarischer Abstecher in Berlin: Ungarns neuer Ministerpräsident Peter Magyar (45) hat während seiner Visite in der Hauptstadt eine Currywurst samt einem Pils konsumiert. Ein auf seinem Instagram-Profil veröffentlichtes Video dokumentiert, wie der Politiker die lokale Spezialität mit seiner Entourage an einem Imbissstand verzehrte. Dieser befand sich gegenüber dem Hotel Adlon, unweit des Brandenburger Tors.
Musikalisch untermalt wird die Videocollage seines Abstechers zum Boulevard Unter den Linden mit dem Lied „Hooked on a Feeling“ aus den 70er-Jahren. Seine Leibwächter sind im Hintergrund erkennbar. Unklar blieb, ob der Regierungschef vor seiner Zusammenkunft und dem Mittagessen mit Kanzler Friedrich Merz am Dienstag von Hunger geleitet wurde oder ob er im Anschluss noch Appetit verspürte.
Rückblick auf die Studienzeit in Hamburg
Magyar äußert in dem Clip scherzhaft, dass die Currywürste hierzulande seiner Reminiszenz nach ehemals mehr Volumen hatten. Er wird mit den Worten zitiert: „Vor langer Zeit habe ich in Hamburg studiert, mit einem Erasmus-Stipendium, (...) damals waren die Currywürste in Hamburg viel größer“. Sein Studium in der Hansestadt absolvierte Magyar während des Wintersemesters 2002/03.
Merz bezeichnet Wahlerfolg als „Inspiration für ganz Europa“
Die Mahlzeit am Imbissstand bildete einen lockeren Gegensatz zum seriösen politischen Grund seiner Reise. Während des Inaugurationsbesuchs des ungarischen Regierungsoberhaupts im Kanzleramt nannte Merz den errungenen Sieg bei der Wahl gegen den Rechtspopulisten Viktor Orban eine „Inspiration für ganz Europa“. Im Gegenzug sicherte Magyar zu, Ungarn werde sich als „ehrlicher und verlässlicher Partner“ innerhalb Europas erweisen. (dpa/red)
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