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Druck auf Kuba wächstUSA sanktionieren Präsident Díaz-Canel und seine Familie

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Kubas Präsident Miguel Diaz-Canel

Der Präsident steht auf einer US-Sanktionsliste (Archivbild).

Die USA verschärfen den Druck auf Kuba: Sanktionen gegen Präsident Díaz-Canel, seine Familie und Angehörige von Raúl Castro.

Die Vereinigten Staaten haben Strafmaßnahmen gegen den kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel (66) verhängt. Laut dem Finanzministerium der USA wurde das Staatsoberhaupt auf eine wichtige Sanktionsliste gesetzt, was zur Folge hat, dass Vermögen blockiert und geschäftliche Kontakte mit US-Akteuren untersagt werden. Betroffen von den Maßnahmen sind ebenfalls seine Ehefrau Lis Cuesta Peraza sowie sein Stiefsohn Manuel Anido Cuesta.

Die Sanktionen zielen ebenso auf einen Sohn, Alejandro Castro, und einen Enkel, Raúl Alejandro Castro, des 95-jährigen früheren Präsidenten Raúl Castro ab, der nach wie vor als einflussreiche Person in dem Karibikstaat angesehen wird. Mit dieser Aktion verstärken die USA die Belastung für die Regierung in Kuba. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor eine denkbare „Übernahme“ des ökonomisch stark leidenden Landes angesprochen.

Aufstieg eines loyalen Parteifunktionärs

Díaz-Canel steht seit 2018 an der Spitze der Regierung in Havanna und wird als loyaler Parteifunktionär betrachtet, der seinem politischen Förderer Raúl Castro an der Staatsspitze nachfolgte. In seine Amtszeit fiel eine der schwersten ökonomischen Krisen für Kuba seit 1959, die von ständigen Stromausfällen und erheblichen Versorgungsmängeln begleitet war. Angesichts der Drohungen aus Washington zeigte sich Díaz-Canel widerstandsfähig: „Meine Herren Imperialisten: Wir haben absolut keine Angst vor Ihnen.“

Langjähriger Konflikt mit Washington

Die Verhältnisse zwischen Washington und Havanna sind seit der Revolution im Jahr 1959 angespannt, als Fidel und Raúl Castro den Machthaber Fulgencio Batista stürzten. Vor kurzem kündigte die amerikanische Regierung juristische Schritte gegen Raúl Castro an. Ihm wird zur Last gelegt, in die Zerstörung zweier Flugzeuge einer exilkubanischen Vereinigung im Jahr 1996 verwickelt zu sein, bei der vier Personen ums Leben kamen. Unter der Präsidentschaft von Donald Trump intensivierten sich die Spannungen durch zusätzliche Sanktionen und eine Öl-Blockade weiter, um einen politischen Umbruch auf Kuba herbeizuführen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.