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HannoverGrünen-Bürgermeister Onay gewinnt Stichwahl

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Belit Onay (Grüne) bleibt Oberbürgermeister der Stadt Hannover – und jubelt daher im Neuen Rathaus. /

Belit Onay (Grüne) bleibt Oberbürgermeister der Stadt Hannover – und jubelt daher im Neuen Rathaus. 

Belit Onay bleibt Oberbürgermeister von Hannover: Der Grünen-Politiker gewann die Stichwahl deutlich gegen SPD-Herausforderer Axel von der Ohe. Damit wird die Landeshauptstadt weitere acht Jahre von Onay regiert.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) ist für weitere acht Jahre im Amt bestätigt worden. Der 45-Jährige erhielt bei der Stichwahl 61,5 Prozent der Stimmen, wie aus dem vorläufigen Ergebnis der Landeshauptstadt hervorgeht. Sein Herausforderer Axel von der Ohe (SPD) kam demnach auf 38,5 Prozent.

Onay regiert in Hannover seit 2019. Zuvor war die niedersächsische Landeshauptstadt lange in SPD-Hand. Schon im ersten Wahldurchgang vor zwei Wochen hatte Onay bereits fast die absolute Mehrheit errungen mit 45,6 Prozent.

Onay: „Wir sagten uns: Jetzt erst recht“

Der verheiratete Vater zweier Kinder wurde in Goslar als Sohn türkischer Einwanderer geboren und studierte Rechtswissenschaften in Hannover. Ab 2013 saß Onay bis zu seiner Wahl zum Oberbürgermeister im niedersächsischen Landtag. 2019 setzte er sich in der Stichwahl gegen den parteilosen, von der CDU unterstützten Kandidaten Eckhard Scholz durch.

Der alte und neue Oberbürgermeister sagte der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“, Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), nach seinem Wahlsieg: „Wir sind mit einem guten Gefühl in den Wahlkampf um die Stichwahl gegangen, aber klar ist auch: Wir fangen bei einer Stichwahl alle wieder bei null an.“ Die Motivation sei durch das gute Ergebnis im ersten Wahlgang sehr hoch gewesen. „Wir sagten uns: Jetzt erst recht.“ 

Der geschlagene Sozialdemokrat von der Ohe sagte: „Ich empfehle meiner Partei, der SPD, dass sie dieses Ergebnis auch innerlich annimmt und ab morgen mitmacht in der konstruktiven Gestaltung dieser Stadt.“ OB- und Ratswahl hätten einen klaren Auftrag gegeben: „Der Auftrag heißt Grün-Rot. Das sollten wir annehmen“, sagte der 49-Jährige.

Onay setzte sich schon im ersten Wahlgang deutlich ab

Von der Ohe hatte im ersten Wahlgang nicht einmal halb so viele Stimmen wie Amtsinhaber Onay erhalten – und war mit 21,5 Prozent dennoch auf dem zweiten Platz gelandet.

Der 49-jährige SPD-Politiker ist bislang Erster Stadtrat und allgemeiner Vertreter des Oberbürgermeisters. In der Stichwahl forderte er damit seinen bisherigen Chef an der Verwaltungsspitze heraus – erfolglos. (RND/dpa)