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„Sehr gute Jahre vor uns“Kanzler Merz wirbt trotz Wirtschaftskrise für Zuversicht

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Ostdeutsches Wirtschaftsforum (OWF)

Kanzler Merz richtet den Blick nach vorne.

Trotz Wirtschaftskrise ruft Kanzler Friedrich Merz zu mehr Optimismus auf. Die besten Jahre lägen noch vor Deutschland.

Merz appelliert an Deutschland: Mehr Optimismus trotz Wirtschaftskrise. Trotz ökonomischer Schwierigkeiten und herausfordernder Reformprojekte plädiert Bundeskanzler Friedrich Merz für einen optimistischeren Blick in die Zukunft Deutschlands. Auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow, Brandenburg, äußerte der Politiker, dass er keine Veranlassung für fundamentale Bedenken an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Lösung von Problemen erkenne. „Es gibt auch keinen Grund für Pessimismus und Schwarzmalerei über die Zukunft unseres Landes. Es liegen nicht die besten Jahre unseres Landes hinter uns, sondern es liegen sehr gute Jahre vor uns.“

Merz betonte, dass die Verwirklichung dieser Vision eine gemeinschaftliche Anstrengung erfordere. „Und das heißt, dass wir die sehr deutschen Reflexe des Schlechtredens, dass wir auch die parteipolitischen Spielchen hinter uns lassen müssen.“

Merz plädiert für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Hinsichtlich der anstehenden Reformen erklärte Merz, sich des Ausmaßes der Herausforderung bewusst zu sein. „Aber ich will sehr wohl die Bereitschaft aller Bürgerinnen und Bürger in Anspruch nehmen, daran konstruktiv mitzuarbeiten“, äußerte Merz. Dies schließe Arbeitnehmer, Firmen, Organisationen, Gewerkschaften sowie bedeutende Institutionen der Gesellschaft mit ein. „Wir wollen jetzt und müssen gemeinsam zeigen, dass wir in der Lage sind, die Probleme unseres Landes zu lösen.“

Ostdeutsches Wirtschaftsforum (OWF)

Kanzler Merz traf beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) im brandenburgischen Bad Saarow mit Unternehmensmanagern zusammen.

Bis zum Sommer beabsichtigt die Regierungskoalition, ein umfassendes Gesetzespaket zu verabschieden, welches Kernbereiche wie die Altersvorsorge und das Steuerwesen behandelt. Die Entlastung von Personen mit niedrigen und mittleren Gehältern sowie die Eindämmung steigender Sozialbeiträge sind erklärte Absichten. Dagegen formulierten Gewerkschaften und soziale Organisationen Bedenken hinsichtlich eines möglichen Rückbaus des Sozialsystems. Vor allem die Einführung flexiblerer Arbeitsmodelle sorgt für Debatten.

Konjunktur in Deutschland in der Flaute

Die Stärkung der Konkurrenzfähigkeit der deutschen Ökonomie, die eine ausgedehnte Phase der Schwäche durchlebt, ist ein vorrangiges Anliegen der Bundesregierung. Aufgrund der gestiegenen Kosten für Öl und Gas wird für das laufende Jahr lediglich mit einem sehr geringen Wirtschaftswachstum gerechnet. Erhebungen von Wirtschaftsverbänden deuten auf eine aktuell gedrückte Atmosphäre in den Betrieben hin. Als Belastungsfaktoren werden von der Wirtschaft hohe Energiekosten, ein Übermaß an Bürokratie sowie langwierige Zulassungsprozesse angeführt.

Ostdeutsches Wirtschaftsforum (OWF)

Digitalminister Wildberger: Deutschland kann mehr.

Laut einer auf dem Wirtschaftsforum präsentierten Untersuchung zur Ökonomie in Ostdeutschland könnte der dortige Aufholprozess durch unzureichende Investitionstätigkeit, den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften sowie die fortschreitende demografische Alterung der Gesellschaft gefährdet werden.

Merz betont Rolle Ostdeutschlands für Innovationen

Auf der Konferenz unterstrich Merz die Wichtigkeit der ostdeutschen Bundesländer als Region für zukunftsweisende Entwicklungen. Die Fähigkeit zu Innovationen sei eine fundamentale Bedingung für die künftige Entwicklung Deutschlands, wobei dem Osten eine entscheidende Funktion zufalle. Zur Untermauerung seiner These nannte er Beispiele exzellenter Forschungseinrichtungen in Städten Ostdeutschlands.

„Ostdeutsche Hochschulen und Forschungsinstitute gehören heute zu den leistungsfähigsten Standorten ganz Deutschlands“, führte Merz aus. Sachsen sei als Zentrum der Halbleiterindustrie „eines der bedeutendsten Mikroelektronikcluster ganz Europas“. Inzwischen komme jeder dritte in Europa produzierte Chip aus dem Bundesland. Dieser positive Trend werde durch den Bau einer neuen Fertigungsstätte von TSMC sowie die Inbetriebnahme eines weiteren Infineon-Werks in Dresden zusätzlich gefördert.

Ostdeutsches Wirtschaftsforum

Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum in Bad Saarow.

Internationale Investoren sehen Deutschland optimistischer

Der frühere Chef der Commerzbank und jetzige persönliche Investitionsbeauftragte von Merz, Martin Blessing, teilte mit, dass zahlreiche ausländische Geldgeber eine positivere Sicht auf Deutschland hätten als die einheimische Bevölkerung. Blessing benannte als Hindernisse jedoch langwierige Bewilligungsprozesse sowie Energiekosten, die Geldgeber als zu hoch erachteten.

Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) äußerte auf der Konferenz: „Deutschland kann mehr, als es sich jahrelang zugestanden hat.“ Es entstehe bisweilen der Eindruck, die Nation wende ihre Kraft gegen die eigene Entwicklung. Dieser Zustand müsse beendet werden, forderte Wildberger. Er sprach sich für ein digitalisiertes Deutschland aus, „in dem Technologie, künstliche Intelligenz, Rechenzentren, Cloud“ erneut zu einem Treiber für das Wachstum avancieren. (dpa/red)

Ostdeutsches Wirtschaftsforum (OWF)

Merz diskutiert auf dem Wirtschaftsforum.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.