Trotz Spannungen gratuliert Kanzler Merz US-Präsident Trump zum 80. Geburtstag und plant ein persönliches Geschenk.
Geste trotz SpannungenMerz beschenkt Trump zum 80. Geburtstag

Trump hat schon mehrere Geschenke von Merz bekommen.
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Friedrich Merz, der amtierende Bundeskanzler, hat Donald Trump, dem Präsidenten der USA, mit einem handgeschriebenen Brief zum 80. Geburtstag seine Glückwünsche übermittelt. Aus Regierungskreisen in Berlin verlautete, dass ein Bote das Schreiben im Weißen Haus zustellen wird. Ein persönliches Geschenk beabsichtigt Merz dem US-Präsidenten überdies am kommenden Montag während des G7-Gipfels in Évian, Frankreich, am Genfer See zu überreichen. Um was es sich dabei handelt, ist bislang geheim.
Die Feier zu Trumps 80. Geburtstag findet am Sonntag in Washington vor dem Weißen Haus statt und umfasst zahlreiche Gäste sowie einen Käfigkampf. Direkt anschließend reist der US-Präsident weiter nach Frankreich zum G7-Gipfel. Am Abend wird er dort mit Kanzler Merz und den anderen Regierungsoberhäuptern der Gruppe wirtschaftlich starker westlicher Demokratien zusammenkommen.
Präsente bei früheren Treffen: Golfschläger und historischer Vertrag
Bereits bei früheren Besuchen in den USA hatte Trump Geschenke von Merz erhalten. So übergab der Kanzler bei seiner Inauguralvisite vor rund einem Jahr eine Abschrift der Geburtsurkunde von Trumps Großvater aus dem pfälzischen Kallstadt sowie einen Golfschläger. Im März dieses Jahres bekam Trump bei seinem dritten Aufenthalt in Washington seit Merz' Amtsantritt eine Replik des Freundschafts- und Handelsabkommens von 1785 zwischen Preußen und den USA.
Angespannte Beziehungen nach Differenzen über Iran-Politik
Hatten Merz und Trump im Vorjahr noch einen vielversprechenden Anfang, so hat sich ihre Beziehung zuletzt merklich eingetrübt. Grund hierfür ist die offene Kritik des Bundeskanzlers am Krieg im Iran.
Daraufhin verkündete der amerikanische Präsident, Truppen aus Deutschland zurückzuziehen. Ein Zweiergespräch der beiden Staatsmänner am Rande des G7-Treffens wird als möglich erachtet, ist aber noch unbestätigt. (dpa/red)
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