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Milliarden-Deal im AllOHB und Rheinmetall wollen Satelliten für Bundeswehr bauen

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OHB

Der Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB tut sich mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall zusammen. (Archivbild)

Rheinmetall und OHB wollen mit einer neuen Firma einen Milliarden-Auftrag der Bundeswehr für Satellitenkommunikation gewinnen.

Düsseldorfer Konzern Rheinmetall gründet Weltraum-Firma mit OHB

Der Rüstungskonzern Rheinmetall aus Düsseldorf und der Satellitenbauer OHB bündeln ihre Kräfte. Ihr Ziel: ein Milliarden-Auftrag der Bundeswehr.

Der Raumfahrtspezialist OHB hat gemeinsam mit dem Rüstungsunternehmen Rheinmetall eine neue Firma ins Leben gerufen. Zweck der „OHB Rheinmetall Space Networks GmbH“ ist laut Mitteilung beider Partner die Bereitstellung einer hochleistungsfähigen, gesicherten und permanent einsatzbereiten Kommunikationsinfrastruktur für die Bundeswehr. Der Standort des neu gegründeten Joint Ventures ist Bremen.

Die Firma wird die vollständige Zuständigkeit für ein Satellitenvorhaben der deutschen Streitkräfte tragen. Der Aufgabenbereich beinhaltet Entwicklung, Einbindung, Auslieferung sowie den laufenden Betrieb, wozu auch die IT-Sicherheit und ein Cyber Operation Center zählen. Die vorgesehene Technologie soll eine Verbindung zwischen Soldaten, Fahrzeugen, Plattformen und Drohnen herstellen und den geschützten Austausch von Sprache, Daten sowie Echtzeitinformationen über sämtliche Kommandoebenen hinweg sicherstellen.

Verbindung nach NRW: Rheinmetall in Düsseldorf

Während die Konzernzentrale von Rheinmetall in Düsseldorf angesiedelt ist, erfolgt die Etablierung der neuen Gesellschaft in Bremen. Anlässlich der Eintragung in das dortige Handelsregister erklärte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD), diese Kooperation zeige die fortschreitende Entwicklung Bremens zu einem zentralen Knotenpunkt für die Verteidigung im See- und Weltraumbereich. Der Entschluss festige die Position der Hansestadt als Technologiestandort und sorge für die Schaffung sowie den Erhalt von hunderten Arbeitsplätzen.

Milliarden-Etat des Bundes für Weltraumsicherheit

Zu Beginn des Jahres meldeten das „Handelsblatt“ sowie die „Financial Times“ unter Verweis auf eingeweihte Kreise, dass OHB gemeinsam mit Rheinmetall eine Bewerbung für das bisher umfangreichste Satellitenprojekt der Bundeswehr anstrebe. Das Volumen des Auftrags könnte sich laut den Berichten auf bis zu 10 Milliarden Euro belaufen.

Die Bundesregierung präsentierte bereits im November ihre erstmalige Strategie zur Sicherheit im Weltraum. Die Absicht dahinter ist, Deutschland „glaubwürdig abschreckungs- und verteidigungsfähig aufzustellen“. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Schutz von Satelliten sowie der damit verbundenen Kommunikationstechnologie.

Für Raumfahrt und die Sicherheit im Weltall plant das Verteidigungsministerium bis zum Jahr 2030, eine Summe von fünfunddreißig Milliarden Euro aus dem eigenen Budget bereitzustellen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.