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Nach RaubüberfällenEx-RAF-Terroristin Klette muss 13 Jahre in Haft

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Die Angeklagte Daniela Klette stand wegen bewaffneter Raubüberfälle seit März 2025 vor Gericht. Laut Anklage soll sie mit ihren mutmaßlichen Komplizen Garweg und Staub zwischen 1999 und 2016 maskiert und bewaffnet Geldtransporter und Supermärkte überfallen haben.

Die Angeklagte Daniela Klette stand wegen bewaffneter Raubüberfälle seit März 2025 vor Gericht. Laut Anklage soll sie mit ihren mutmaßlichen Komplizen Garweg und Staub zwischen 1999 und 2016 maskiert und bewaffnet Geldtransporter und Supermärkte überfallen haben. 

Sie soll mit einem Komplizen über Jahre hinweg Supermärkte und Geldtransporter überfallen haben, um ihr Leben im Untergrund zu finanzieren. 

Wegen bewaffneter Raubüberfälle ist die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht im niedersächsischen Verden sprach sie am Mittwoch unter anderem wegen besonders schweren Raubs in sechs Fällen schuldig.

Die 67-Jährige stand wegen Überfällen nach Auflösung der RAF zwischen 1999 und 2016 vor Gericht. Klette soll die Taten laut Staatsanwaltschaft gemeinsam mit den flüchtigen mutmaßlichen früheren RAF-Mitgliedern Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub begangen haben, um ihr Leben im Untergrund zu finanzieren.

Beute lag laut Anklage bei 2,4 Millionen Euro

Ziel waren Geldtransporter und Kassenbüros von großen Supermärkten, die Gesamtbeute lag laut Anklage bei 2,4 Millionen Euro.

Schuldig gesprochen wurde Daniela Klette nun auch wegen erpresserischen Menschenraubs und des Versuchs dazu, schwerer räuberischer Erpressung sowie Verstößen gegen Waffengesetze. Unter den rund 50 Zuschauern im Saal kam während der Urteilsverkündung Unruhe auf, „Freiheit für Daniela“ wurde gerufen. (afp)