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Behinderung in der PolitikNetzwerktreffen soll politische Teilhabe, Sichtbarkeit und Inklusion fördern

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Ein Mann steht mit seinem Rollstuhl vor der Treppe eines Eingangs zur U-Bahn.

Auf Initiative des niedersächsischen Landtagsabgeordneten Constantin Grosch findet ein Vernetzungstreffen für Parlamentarier mit Behinderungen statt.

Die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung in der Politik soll verbessert werden. Dafür treffen sich Abgeordnete am kommenden Samstag.

Über die Parteigrenzen hinweg treffen sich am Samstag in Hannover Parlamentarierinnen und Parlamentarier mit Behinderungen. Ziel des Netzwerktreffens ist es, die politische Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung zu stärken, wie der niedersächsische Landtagsabgeordnete Constantin Grosch (SPD) am Freitag mitteilte. Erwartet werden im Landtag in Hannover acht Mitglieder verschiedener Landtage, des Bundestags sowie des Europäischen Parlaments.

Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung in der Politik steigern

„Die vollständige und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an politischen Prozessen ist essenziell für eine lebendige Demokratie“, sagte Grosch, der im Rollstuhl sitzt. Das Treffen gehe auf seine Initiative zurück und ist nach seinen Worten bisher einzigartig.

Bei der Veranstaltung sollen unter anderem Strategien entwickelt werden, um die Sichtbarkeit von Politikerinnen und Politikern mit Behinderung zu steigern. Auch wollen sich die Teilnehmer über Herausforderungen und Lösungsansätze austauschen. Als Ergebnis des Vernetzungstreffens sind den Angaben nach etwa gemeinsame Forderungen und Projekte geplant. (dpa)