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Post nach DeutschlandChinesische Regierung öffnet Briefe ans Christkind

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Weihnachtspost

Weihnachtspost (Symbolbild)

Himmelstadt – Der Konflikt in Hongkong ist auch im Weihnachtspostamt im unterfränkischen Himmelstadt angekommen. Die Post von dort habe dieses Jahr sehr stark nachgelassen, sagte die Leiterin der Weihnachtspostfiliale, Rosemarie Schotte, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Mittwoch. „Sonst waren die mit an der Spitze.“ Außerdem seien die wenigen im Weihnachtspostamt eingegangenen Briefe zuvor in China „von Amtswegen geöffnet“ worden, erklärte Schotte. Dies sei ersichtlich, da diese nachträglich extra verpackt worden seien.

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In einem Schreiben sei auch ausführlich über die Lage in Hongkong berichtet worden, fügte sie hinzu. Man halte sich in der Beantwortung aber aus politischen Debatten heraus. Offiziell eröffnet wird die bayerische Weihnachtspostfiliale traditionell am ersten Advent. Wie viele Briefe dort bis Heiligabend eingehen werden, sei wegen der Lage in Hongkong schwer zu sagen, so Schotte. Im vergangenen Jahr seien rund 70.000 Briefe ans Christkind in Himmelstadt geschickt worden. Beantwortet werden sie von 37 ehrenamtlichen Helfern. Zu bestimmten Öffnungszeiten können Briefe dort auch persönlich abgegeben werden.

Briefe ans Christkind aus der ganzen Welt

Insgesamt seien in Himmelstadt seit der offiziellen Eröffnung der Weihnachtspostfiliale im Jahr 1986 Briefe aus mehr als 120 Ländern angekommen. Zur Beantwortung entwirft Schotte jedes Jahr einen eigenen Standardbrief. Dieser könne aber auch mit Zusätzen versehen werden, wenn dies erforderlich sei. Besonders emotionale Briefe, in denen es etwa um schwere Schicksale, Krankheiten oder Todesfälle gehe, beantworte das Team handschriftlich. (kna)