Ob der Cyberangriff auf die Website des EU-Parlaments am Mittwoch, 23. November, auf Russland zurückzuführen ist, wird geprüft.
Cyberangriff auf EU-ParlamentKremlnahe Hackergruppe bekennt sich zur Tat

Die Mitglieder des EU-Parlaments erheben sich. (Archivbild)
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Die Internetseite des EU-Parlaments ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Die Website des Parlaments sei derzeit wegen zahlreicher Zugriffe nur eingeschränkt nutzbar, teilte der Presseverantwortliche des EU-Parlaments, Jaume Duch, am Mittwoch, 23. November, auf Twitter mit.
Wenige Stunden zuvor hatte das EU-Parlament in einer Resolution Russland als Terrorismus-Unterstützer verurteilt. Ob der Angriff in Zusammenhang mit der Resolution steht, war zunächst unklar. Es gibt allerdings immer wieder Angriffe von Hackergruppen aus Russland auf Behörden westlicher Staaten.
Die Zugriffe stünden im Zusammenhang mit einem sogenannten DDos-Angriff, schrieb Duch weiter. Man arbeite daran, die dadurch entstandenen Probleme so schnell wie möglich zu beheben. Bei DDos-Attacken überrollen Angreifer die Server ihrer Opfer mit einer Flut von Datenanfragen, um diese lahmzulegen.
Kremlnahe Hackergruppe bekennt sich zu Cyberangriff
Eine kremlnahe Hackergruppe hat sich nach Angaben von EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola zu dem Cyberangriff auf die Internetseite des Europaparlaments bekannt. „Unsere IT-Experten setzen sich dagegen zur Wehr und schützen unsere Systeme“, schrieb sie am Mittwoch auf Twitter. Zudem betonte sie, dass das Parlament kurz vorher Russland als staatlichen Unterstützter von Terrorismus bezeichnet habe.
Wegen zahlreicher Zugriffe ist die Website des Parlaments am Mittwoch nur eingeschränkt nutzbar, wie der Presseverantwortliche Jaume Duch zuvor mitgeteilt hatte. (dpa)