Deutschland und Europa gedenken am 11. März eines ernsten Anlasses. Deshalb sind an vielen öffentlichen Gebäuden die Fahnen auf Halbmast gesetzt.
Trauerbeflaggung in Köln und NRWDarum wehen die Flaggen am 11. März auf Halbmast

So wie auf dem Bild wehen heute an vielen Gebäuden die Flaggen auf Halbmast. (Symbolbild)
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Am 11. März ist an vielen öffentlichen Bauten eine Trauerbeflaggung zu sehen. An diesem Tag findet das jährliche Gedenken an die Opfer von Terror statt. In der Bundesrepublik wurde der 11. März im Jahr 2022 zum nationalen Gedenktag für alle Betroffenen erklärt.
Warum am 11. März der Terroropfer gedacht wird – Ursprung liegt in Madrid
Die Ausrichtung des Tages folgt dem Vorbild des Europäischen Gedenktags für Terrorismusopfer. Ins Leben gerufen wurde dieser Tag nach den Attentaten vom 11. März 2004 in Madrid. An diesem Datum gedenkt die Europäische Union seit 2005 der weltweiten Opfer terroristischer Angriffe. Die Auswahl des Tages soll an die Geschehnisse in Madrid erinnern, bei denen zahlreiche Menschen getötet wurden.
Eine zentrale Gedenkfeier ist für den 11. März 2026 in Berlin in den BOLLE Festsälen vorgesehen. Die Bundesregierung übernimmt die Organisation. Geplant sind im Programm Ansprachen sowie eine Diskussionsrunde mit Menschen, die Terrorgewalt erlebt haben.
Warum Europa am 11. März der Terroropfer gedenkt
Das abschließende Wort spricht der Beauftragte der Bundesregierung, der für die Belange von Opfern terroristischer Angriffe zuständig ist. Damit möglichst viele Personen dabei sein können, gibt es eine Live-Übertragung der Feier im Internet.
Die Anordnung zur Beflaggung auf Halbmast gilt bundesweit für die höchsten Bundesbehörden sowie die ihnen zugeordneten Institutionen. Dies ist ein klares Symbol für das Gedenken und die Verbundenheit.
Mit dem Gedenktag soll die Erinnerung an die Opfer wachgehalten und gleichzeitig die Hilfe für Betroffene betont werden. Die Bundesregierung unterstreicht die Notwendigkeit eines einfühlsamen und respektvollen Umgangs mit den Opfern. (jag)

