Der US-Kampfsportunternehmer Dana White will mit US-Präsident Donald Trump über den angebotenen Posten des Pressesprechers im Weißen Haus beraten. White erklärte am Samstag, er werde Trump am Montag im Weißen Haus treffen. Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social erklärt, er habe dem „großartigen Dana White – einem knallharten Kämpfer und Krieger“ das Amt angeboten.
White hielt sich am Samstag für eine Boxveranstaltung in London auf. In einer Pressekonferenz wurde er auf Trumps Äußerungen angesprochen und erklärte, er plane, direkt im Anschluss nach Washington zu fliegen. Auf die Frage, wie er diesen Posten mit seinen derzeitigen Aufgaben in der Welt des Kampfsports vereinbaren wolle, reagierte White sichtlich verwirrt und sagte schließlich: „Tja, ich habe ja schon eine ganze Menge Jobs.“
Er ließ offen, welche Gespräche er mit Trump bereits führte, sagte jedoch: „Ich bin sicher, dass ich danach mehr dazu sagen kann.“ Vor der Pressekonferenz teilte der Chef der Mixed-Martial-Arts-Organisation UFC einen Beitrag von Trump auf der Plattform Instagram sowie ein Bild von sich, wie er hinter dem Podium im Pressekonferenzraum des Weißen Hauses steht – versehen mit den Worten: „Auf zum nächsten Kapitel.“
Weder das Weiße Haus noch ein UFC-Sprecher reagierten am Samstag auf Anfragen zu Trumps Beitrag auf Truth Social.
UFC-Kämpfer sollen assistieren
Trump erklärte in seinem Beitrag, er habe White gebeten, mehrere UFC-Kämpfer als Assistenten mitzubringen. „Wir brauchen diese Leute, um uns gegen die verrückte Linke zu verteidigen. Dana wird ein Pressesprecher sein, wie es ihn noch nie gegeben hat. Dana, bitte nimm den Job an!“
Die bisherige Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, hatte das Amt Ende August niedergelegt. Eine von Trump ausgewählte Nachfolgerin, Katie Zacharia, gab den Posten schon nach fünf Tagen wieder auf.
Trump ist eng mit White befreundet und hat seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 gemeinsam mit ihm mehrere UFC-Veranstaltungen besucht. White sprach zudem auf den republikanischen Parteitagen in den Jahren 2016, 2020 und 2024.
RND/AP
