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Putins Forderung für FriedenKremlchef will die vollständige Kontrolle im Donbass

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Wirtschaftsforum in St. Petersburg

Putin wiederholte beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg die These von der völligen Überlegenheit Russlands im Krieg gegen die Ukraine.

Putin nennt Bedingungen für Frieden: Russland will den gesamten Donbass und beruft sich auf rätselhafte Trump-Treffen.

Der russische Staatschef Wladimir Putin hält an der kompletten Übernahme der Regionen Donezk und Luhansk als Bedingung für eine friedliche Lösung in der Ukraine fest. Dieser Anspruch stehe nicht im Gegensatz zur erklärten Bereitschaft für Gespräche, äußerte Putin während einer Zusammenkunft mit internationalen Presseagenturen.

Dabei bekräftigte der russische Präsident bekannte Behauptungen: Russland attackiere auf breiter Front, erklärte er. Kiew mangele es hingegen an Personal, da die monatlichen Ausfälle durch Tod und Fahnenflucht die Zahl der neu eingezogenen Soldaten deutlich übertreffen würden. Er nannte ein monatliches Defizit von insgesamt 30.000 Mann. Die Angabe von 15.000 Rekruten, welche nach Putins Darstellung zwangsweise in die ukrainische Armee eingezogen würden, kontrastiert mit den offiziellen Zahlen aus Kiew. Laut diesen werden monatlich über 30.000 Personen neu rekrutiert.

Kontroverse Angaben zu Geländegewinnen

Seinen Anspruch auf den gesamten Donbass rechtfertigte der russische Präsident zudem mit Eroberungen, welche die Streitkräfte Russlands laut seinen Ausführungen fortlaufend erzielen. Die von ihm genannte Fläche von 2.440 Quadratkilometern übersteigt dabei ebenfalls erheblich die Zahlen aus Kiew. Kalkulationen von regierungsnahen Militärbeobachtern aus der Ukraine zufolge hat die russische Armee seit Anfang des Jahres knapp 700 Quadratkilometer eingenommen, wobei die Dynamik nachlasse.

Putin erwähnt rätselhafte Vereinbarungen mit Trump

Putin unterstrich: „wir sind zweifellos dazu bereit, mit der Ukraine eine Vereinbarung zu treffen“. Als Grundlage hierfür dienten allerdings die Übereinkünfte von Anchorage, hob der Kremlchef hervor. In der alaskischen Stadt hatte US-Präsident Donald Trump den russischen Staatschef im vorigen Sommer getroffen. Greifbare Resultate wurden im Anschluss jedoch nicht veröffentlicht.

Erneut führte der russische Präsident frühere Argumente an: Seine Streitkräfte würden über die gesamte Frontlinie hinweg angreifen, so Putin. Im Gegensatz dazu habe die Ukraine einen Mangel an Truppen, da die Verluste und Fahnenfluchten jeden Monat die Anzahl der neuen Rekruten erheblich übersteigen. Dieses monatliche Minus an Soldaten wurde von ihm auf 30.000 beziffert. Seine Behauptung, 15.000 Personen würden in die ukrainischen Streitkräfte gezwungen, weicht von den offiziellen Daten der Regierung in Kiew ab. Diese gibt an, dass jeden Monat mehr als 30.000 neue Soldaten rekrutiert werden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.