Kölner Stadt-Anzeiger · Community

Kommentare · 0

Abo

Außenminister WadephulEU verhängt „beispiellose Sanktionen gegen Putins Kriegswirtschaft“

1 min
Die EU verschärft ihren Kurs gegenüber Wladimir Putin.

Die EU verschärft ihren Kurs gegenüber Wladimir Putin.

Die EU hat Strafmaßnahmen gegen mehr als 1.600 Personen und Unternehmen in Russland beschlossen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul wertet die weiteren Strafmaßnahmen gegen Russland als „beispiellosen Sanktionsschlag“ gegen die Kriegswirtschaft von Präsident Wladimir Putin. „Wir erschweren es für Putin damit, seinen völkerrechtswidrigen Invasionskrieg fortzusetzen - und seinen zynischen Versuch, die ukrainische Zivilbevölkerung mit mörderischem Bombenterror zu zermürben“, erklärte der CDU-Politiker, der wegen einer Klausur der Spitze seiner Partei in Berlin nicht selbst an den Beratungen in Luxemburg teilnehmen konnte.

Die Außenminister der EU-Staaten haben am Montag so viele neue Personen und Organisationen wegen ihrer Unterstützung für Russlands Kriegsmaschinerie sanktionieren wie noch nie zuvor. Nach Angaben von EU-Beamten werden knapp 1.600 Akteure mit Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex des Landes betroffen sein. Zudem gibt es Strafmaßnahmen gegen 77 Akteure, die jüngst an der Ausrichtung der unrechtmäßigen Duma-Wahlen in besetzten ukrainischen Gebieten beteiligt waren.

Wadephul sagte: „Wir erhöhen den Druck, bis Putin bereit ist, ernsthaft über Frieden in der Ukraine zu verhandeln. Die Botschaft ist klar: Russland kann und wird diesen Krieg nicht gewinnen.“ (dpa)